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	<title>Leben mit HIV &#8211; proplusberlin e.V.</title>
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	<title>Leben mit HIV &#8211; proplusberlin e.V.</title>
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		<title>Barcamp &#8222;Tag der Selbsthilfe&#8220; 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[wbppb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 13:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo Liebe Community, ich berichte Euch zum zweiten Mal in Folge vom Barcamp, das vom 15.08.2025-17.08.2025 (Tag der Selbsthilfe) stattfand. Dieses Mal waren viele neue Gesichter dabei, welche sehr kritisch dem Barcamp gegenüber standen und diese stellten folgende Frage in den Raum: Wird mir dieses Format Barcamp eine neue Perspektive auf die Selbsthilfe eröffnen? Hierzu war die Aussage ganz eindeutig, dass man nur einen wichtigen Erfahrungswert wiedergeben ḱonnte: Zitat: ”Das Barcamp ist ein sehr offenes Format, wo man nicht genau sagen kann, wo die Reise sich hin entwickelt” Zitat Ende Mit diesem Zitat zu Beginn des Barcamps hatten einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Fragezeichen in ihren Köpfen.Das Eingangs-Plenum hatte damit begonnen, dass alle Teilnehmerinnen &#38; alle Teilnehmer herzlich begrüßt wurden. In einer Art Blitzlicht Runde stellten sich die Seminarleitung, die Teilnehmerinnen und die Teilnehmer vor.Im Verlauf des ersten Nachmittags / Abends von unserem Barcamp hat die Seminarleitung uns einige Vorschläge für verschiedene Themen gemacht, über die wir reden können bzw. wir hatten die Möglichkeit auch eigene Themenvorschläge einzubringen: Es wurden viele Vorschläge eingebracht, wie man ja vielleicht aus eigener Erfahrung weiß, dass nicht immer alles besprochen werden kann. Es wurde besprochen, dass wir alle am zweiten Tag der Veranstaltung über die Vorschläge, welche gemacht wurden, abstimmen.Somit ging der erste Tag der Veranstaltung zu Ende und bei einem gemeinsamen Abendessen mit guten Gesprächen den Tag ausklingen lassen. Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und danach haben wir uns alle im Gartensaal getroffen, um einen Vortrag von einem Teilnehmer zu hören und eine Abstimmung durchzuführen, über welche Themen wir in den beiden Arbeitsgruppen sprechen. Bei dem Vortrag von einem Teilnehmer ging es Grundsätzliche um folgende Themen: Dies waren nur ein paar Themen, über welche der Teilnehmer berichtet hat und einige Themen geben Anlass zur Sorge.Hier haben sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen eingebracht und es wurde viel diskutiert, da man nach Lösungen gesucht hat, um etwas verändern zu können bei der Selbsthilfe. Nach diesem spannenden Vortrag wurden dann alle Teilnehmer &#38; Teilnehmerinnen gebeten, ihre Stimme zu den Themen abzugeben, welche am ersten Tag aufgelistet wurden. Das Ergebnis war nach Stimmabgabe sehr eindeutig, dass man in den beiden Arbeitsgruppen über folgende Themen sprechen und Dinge erarbeiten wollte: Am Nachmittag wurde in den beiden Arbeitsgruppen diskutiert, es wurden verschiedene Punkte erarbeitet und so ging der zweite Tag zu Ende. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dann den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Der letzte Tag des Barcamps bestand darin, dass alle Ergebnisse zusammengetragen wurden. In einem Abschlussplenum, wo auch nochmal alle die Möglichkeit hatten, Ihre Eindrücken von unserem Wochenende mitzuteilen. Alles in allem gab es viele intensive Gespräche und es gab einen regen Austausch von Meinungen und das Barcamp “Tag der Selbsthilfe“ war wieder eine positive Veranstaltung, wo Themen zum Vorschein gekommen sind, mit denen man nicht gerechnet hat. An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei ViiV Healthcare bedanken, welche uns dieses Barcamp ermöglicht haben. Ebenfalls möchte ich mich auch bei Pro Plus Nord e.V bedanken, die das Barcamp organisiert haben und bei pro plus berlin e.V. bedanke ich mich auch dafür, dass mir der Verein pro plus berlin e.V das Barcamp “Tag der Selbsthilfe&#8220; ermöglicht hat. Auch Danke möchte ich sagen an das Waldschlösschen für die gute Versorgung an diesem Wochenende. Ganz besonders bedanke ich mich auch bei allen Teilnehmerinnen und allen Teilnehmern, die dem Barcamp Leben eingehaucht haben und es dadurch lebendig wurde. Dieser Bericht wurde von einem Mitglied von pro plus berlin e.V. verfasst]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hallo Liebe Community,</p>



<p class="wp-block-paragraph">ich berichte Euch zum zweiten Mal in Folge vom Barcamp, das vom 15.08.2025-17.08.2025 (Tag der Selbsthilfe) stattfand. Dieses Mal waren viele neue Gesichter dabei, welche sehr kritisch dem Barcamp gegenüber standen und diese stellten folgende Frage in den Raum:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wird mir dieses Format Barcamp eine neue Perspektive auf die Selbsthilfe eröffnen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierzu war die Aussage ganz eindeutig, dass man nur einen wichtigen Erfahrungswert wiedergeben ḱonnte: Zitat: ”Das Barcamp ist ein sehr offenes Format, wo man nicht genau sagen kann, wo die Reise sich hin entwickelt” Zitat Ende</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Zitat zu Beginn des Barcamps hatten einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Fragezeichen in ihren Köpfen.<br>Das Eingangs-Plenum hatte damit begonnen, dass alle Teilnehmerinnen &amp; alle Teilnehmer herzlich begrüßt wurden. In einer Art Blitzlicht Runde stellten sich die Seminarleitung, die Teilnehmerinnen und die Teilnehmer vor.<br>Im Verlauf des ersten Nachmittags / Abends von unserem Barcamp hat die Seminarleitung uns einige Vorschläge für verschiedene Themen gemacht, über die wir reden können bzw. wir hatten die Möglichkeit auch eigene Themenvorschläge einzubringen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Selbsthilfe &amp; die Veränderungen &amp; Stärkung der Selbsthilfe</li>



<li>Alle Angehörigen sichtbar machen</li>



<li>Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit &amp; Offenheit</li>



<li>HIV Medikamente Wechselwirkung &amp; Psyche</li>



<li>Achtsamkeit mit uns selber &amp; gemeinsame Übung</li>



<li>Netzwerke zur Sichtbarkeit &amp; Unterstützung</li>



<li>Community der positiven Frauen mehr sichtbar machen</li>



<li>Solidarität &amp; Vernetzung in Ländlichen Regionen</li>



<li>HIV Community gemeinsam etwas bewegen &amp; schaffen</li>



<li>Dachverband (Stärkung der Selbsthilfe Vereine)</li>



<li>wo stehen wir in 5 Jahren mit der Selbsthilfe</li>



<li>Gesunde Ernährung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurden viele Vorschläge eingebracht, wie man ja vielleicht aus eigener Erfahrung weiß, dass nicht immer alles besprochen werden kann. Es wurde besprochen, dass wir alle am zweiten Tag der Veranstaltung über die Vorschläge, welche gemacht wurden, abstimmen.<br>Somit ging der erste Tag der Veranstaltung zu Ende und bei einem gemeinsamen Abendessen mit guten Gesprächen den Tag ausklingen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und danach haben wir uns alle im Gartensaal getroffen, um einen Vortrag von einem Teilnehmer zu hören und eine Abstimmung durchzuführen, über welche Themen wir in den beiden Arbeitsgruppen sprechen. Bei dem Vortrag von einem Teilnehmer ging es Grundsätzliche um folgende Themen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kämpfen für Menschen mit HIV</li>



<li>Queere Community vergisst Menschen mit HIV</li>



<li>Finanzierungen für verschiedene Projekte gestaltet sich als schwierig</li>



<li>mehr Offenheit zu schaffen damit wir Sichtbar sind</li>



<li>Solidarität &amp; Vernetzung</li>



<li>Freiwillige Leistungen werden wohl gekürzt</li>



<li>Austausch mit Allen Ländern der Welt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dies waren nur ein paar Themen, über welche der Teilnehmer berichtet hat und einige Themen geben Anlass zur Sorge.<br>Hier haben sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen eingebracht und es wurde viel diskutiert, da man nach Lösungen gesucht hat, um etwas verändern zu können bei der Selbsthilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach diesem spannenden Vortrag wurden dann alle Teilnehmer &amp; Teilnehmerinnen gebeten, ihre Stimme zu den Themen abzugeben, welche am ersten Tag aufgelistet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis war nach Stimmabgabe sehr eindeutig, dass man in den beiden Arbeitsgruppen über folgende Themen sprechen und Dinge erarbeiten wollte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>HIV Medikamente Wechselwirkung &amp; Psyche</li>



<li>Selbsthilfe &amp; Veränderungen &amp; Angebote</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Am Nachmittag wurde in den beiden Arbeitsgruppen diskutiert, es wurden verschiedene Punkte erarbeitet und so ging der zweite Tag zu Ende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dann den Abend gemeinsam ausklingen lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Tag des Barcamps bestand darin, dass alle Ergebnisse zusammengetragen wurden. In einem Abschlussplenum, wo auch nochmal alle die Möglichkeit hatten, Ihre Eindrücken von unserem Wochenende mitzuteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem gab es viele intensive Gespräche und es gab einen regen Austausch von Meinungen und das Barcamp “Tag der Selbsthilfe“ war wieder eine positive Veranstaltung, wo Themen zum Vorschein gekommen sind, mit denen man nicht gerechnet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei ViiV Healthcare bedanken, welche uns dieses Barcamp ermöglicht haben. Ebenfalls möchte ich mich auch bei Pro Plus Nord e.V bedanken, die das Barcamp organisiert haben und bei pro plus berlin e.V. bedanke ich mich auch dafür, dass mir der Verein pro plus berlin e.V das Barcamp “Tag der Selbsthilfe&#8220; ermöglicht hat. Auch Danke möchte ich sagen an das Waldschlösschen für die gute Versorgung an diesem Wochenende. Ganz besonders bedanke ich mich auch bei allen Teilnehmerinnen und allen Teilnehmern, die dem Barcamp Leben eingehaucht haben und es dadurch lebendig wurde.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Bericht wurde von einem Mitglied von pro plus berlin e.V. verfasst</p>
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		<title>pro plus berlin auf dem CSD Falkensee 2025</title>
		<link>https://proplusberlin.com/pro-plus-berlin-auf-dem-csd-falkensee-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 13:51:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[pro plus berlin e.V. bei...]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern verwandelte sich Falkensee in ein Meer aus Regenbogenfarben und feierte einen erfolgreichen Christopher Street Day! Rund 1.000 Menschen versammelten sich, um für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung einzustehen. Das Wetter spielte perfekt mit: warm und angenehm sonnig begleitete es die Teilnehmenden durch den Tag. Besonders hervorzuheben ist der vorbildliche Einsatz der Polizei, die den CSD hervorragend schützte und eine kleinere Gegendemonstration Rechter konsequent und wirkungsvoll abschirmte. So konnten alle friedlich und sicher feiern. Prominente Unterstützung und wichtige Botschaften Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit und Rede der grünen Bundestagsabgeordneten und früheren Bundesfamilienministerin Lisa Paus. Ihre Worte unterstrichen die Bedeutung des CSD und die fortwährende Notwendigkeit, für die Rechte der LGBTIQ+-Community zu kämpfen. Wir von pro plus berlin e.V. waren durch Antonia und Wolfgang mit einem Infostand vertreten, um über unsere Arbeit aufzuklären und ins Gespräch zu kommen. Wolfgang hielt ebenfalls eine bewegende Rede auf der Bühne. Er betonte eindringlich die Botschaft &#8222;N=N&#8220; (Nicht nachweisbar = Nicht übertragbar) im Kontext von HIV und prangerte deutlich die immer noch bestehende Diskriminierung von HIV-positiven Menschen im Gesundheitswesen an. Seine Worte fanden großen Anklang und sensibilisierten die Zuhörer für dieses wichtige Thema. Hier die Rede von Wolfgang im Wortlaut. Nach der inspirierenden Demonstration lud die Festwiese zu einem entspannten Picknick und bot Raum für Austausch an verschiedenen Infoständen. Es war ein Tag voller positiver Energie, Solidarität und dem gemeinsamen Bekenntnis zu einer offeneren und toleranteren Gesellschaft. Das ist gerade besonders wichtig in den Zeiten, in denen sogar die Bundesregierung mit falsch gemeinter Neutralität die queere Community schwächt. Das hat auch deutliche Auswirkung auf die Community der HIV-Positiven, denn ein großer Teil gehört ja beiden Communities an. Vielen Dank an alle Teilnehmenden und Helfenden für diesen unvergesslichen CSD in Falkensee!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gestern verwandelte sich Falkensee in ein Meer aus Regenbogenfarben und feierte einen erfolgreichen Christopher Street Day! Rund <strong>1.000 Menschen</strong> versammelten sich, um für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung einzustehen. Das Wetter spielte perfekt mit: warm und angenehm sonnig begleitete es die Teilnehmenden durch den Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorzuheben ist der vorbildliche Einsatz der <strong>Polizei</strong>, die den CSD hervorragend schützte und eine kleinere Gegendemonstration Rechter konsequent und wirkungsvoll abschirmte. So konnten alle friedlich und sicher feiern.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Prominente Unterstützung und wichtige Botschaften</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit und Rede der grünen Bundestagsabgeordneten und früheren Bundesfamilienministerin <strong>Lisa Paus</strong>. Ihre Worte unterstrichen die Bedeutung des CSD und die fortwährende Notwendigkeit, für die Rechte der LGBTIQ+-Community zu kämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir von <strong>pro plus berlin e.V.</strong> waren durch Antonia und Wolfgang mit einem Infostand vertreten, um über unsere Arbeit aufzuklären und ins Gespräch zu kommen. Wolfgang hielt ebenfalls eine bewegende Rede auf der Bühne. Er betonte eindringlich die Botschaft <strong>&#8222;N=N&#8220; (Nicht nachweisbar = Nicht übertragbar)</strong> im Kontext von HIV und prangerte deutlich die immer noch bestehende Diskriminierung von HIV-positiven Menschen im Gesundheitswesen an. Seine Worte fanden großen Anklang und sensibilisierten die Zuhörer für dieses wichtige Thema. <a href="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2025/07/Rede-von-pro-plus-berlin-auf-dem-CSD-Falkensee-am-5.7.2025.pdf" data-type="attachment" data-id="7388">Hier die Rede von Wolfgang im Wortlaut.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der inspirierenden Demonstration lud die Festwiese zu einem entspannten Picknick und bot Raum für Austausch an verschiedenen Infoständen. Es war ein Tag voller positiver Energie, Solidarität und dem gemeinsamen Bekenntnis zu einer offeneren und toleranteren Gesellschaft. Das ist gerade besonders wichtig in den Zeiten, in denen sogar die Bundesregierung mit falsch gemeinter Neutralität die queere Community schwächt. Das hat auch deutliche Auswirkung auf die Community der HIV-Positiven, denn ein großer Teil gehört ja beiden Communities an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank an alle Teilnehmenden und Helfenden für diesen unvergesslichen CSD in Falkensee!</p>



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		<title>Gemeinsam mehr erreichen</title>
		<link>https://proplusberlin.com/gemeinsam-mehr-erreichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wbppb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 20:18:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[pro plus berlin e.V. – Fruchtbares Mitgliederwochenende in Lutherstadt Wittenberg Mit Freude blicken wir auf unser kürzlich abgehaltenes Mitgliederwochenende zurück, das vom 21. bis zum 23. Februar 2025 in Lutherstadt Wittenberg stattfand. Die Wahl dieses Ortes ermöglichte eine erfreulich hohe Teilnahme von circa 20 Personen, von denen viele die gemeinschaftliche Anreise per Zug oder Auto nutzten. Das Wochenende bot eine produktive Plattform für den intensiven Austausch und die Entwicklung neuer Ideen zur zukünftigen Gestaltung unseres Vereinslebens von pro plus berlin e.V.. Ein wesentlicher Bestandteil waren die Überlegungen zum Welt-Aids-Tag 2025, dem Frauenfachtag sowie weitere Überlegungen zur Zukunft des Vereins. Die angenehme Atmosphäre des gewählten Hotels trug maßgeblich zum konstruktiven Dialog bei. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden im Rahmen einer einstündigen Führung die Gelegenheit, die historische Bedeutung und das kulturelle Erbe der Lutherstadt Wittenberg kennenzulernen. Die Abende standen im Zeichen des informellen Austauschs und der persönlichen Vernetzung der Mitglieder. Im Hinblick auf zukünftige Aktivitäten von pro plus berlin e.V. wurden unter anderem die Teilnahme am CSD und dem schwul-lesbischen Stadtfest, die alljährliche Fahrradtour und Floßfahrt, das schwul-lesbische Straßenfest sowie die regelmäßig stattfindenden Stammtische thematisiert. Es ist zudem beschlossen worden, einen zusätzlichen Stammtisch im Westen der Stadt zu etablieren, um die Erreichbarkeit für alle Mitglieder weiter zu optimieren. Der Sonntag stand dann im Zeichen der Verantwortung – es wurden neue Ämter im Vorstand und Beirat und unsere Frauenreferentin gewählt. Wir bedanken uns bei allen, die sich zur Wahl gestellt haben und freuen uns auf die frische Energie und die neuen Impulse! Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für das konstruktive und engagierte Wochenende! Die bevorstehenden Aktivitäten werden mit dem gezeigten Engagement sicher erfolgreich und unseres Vereinsleben durch unsere Mitglieder aktiv mitgestaltet. Ihre Unterstützung ist uns wichtig!&#160; Der Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern, die uns im vergangenen Jahr begleitet haben. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied und jede Spende. Für Spenden können wir selbstverständlich eine Spendenbescheinigung ausstellen.&#160; Kontakt:&#160;&#160; pro plus berlin e.V.&#160; Info@proplusberlin.com&#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"> <strong><em>pro plus berlin e.V.</em> –</strong> <strong>Fruchtbares Mitgliederwochenende in Lutherstadt Wittenberg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Freude blicken wir auf unser kürzlich abgehaltenes Mitgliederwochenende zurück, das vom 21. bis zum 23. Februar 2025 in Lutherstadt Wittenberg stattfand. Die Wahl dieses Ortes ermöglichte eine erfreulich hohe Teilnahme von circa 20 Personen, von denen viele die gemeinschaftliche Anreise per Zug oder Auto nutzten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wochenende bot eine produktive Plattform für den intensiven Austausch und die Entwicklung neuer Ideen zur zukünftigen Gestaltung unseres Vereinslebens von <strong>pro plus berlin e.V.</strong>. Ein wesentlicher Bestandteil waren die Überlegungen zum Welt-Aids-Tag 2025, dem Frauenfachtag sowie weitere Überlegungen zur Zukunft des Vereins.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die angenehme Atmosphäre des gewählten Hotels trug maßgeblich zum konstruktiven Dialog bei. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden im Rahmen einer einstündigen Führung die Gelegenheit, die historische Bedeutung und das kulturelle Erbe der Lutherstadt Wittenberg kennenzulernen. Die Abende standen im Zeichen des informellen Austauschs und der persönlichen Vernetzung der Mitglieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hinblick auf zukünftige Aktivitäten von <strong>pro plus berlin e.V.</strong> wurden unter anderem die Teilnahme am CSD und dem schwul-lesbischen Stadtfest, die alljährliche Fahrradtour und Floßfahrt, das schwul-lesbische Straßenfest sowie die regelmäßig stattfindenden Stammtische thematisiert. Es ist zudem beschlossen worden, einen zusätzlichen Stammtisch im Westen der Stadt zu etablieren, um die Erreichbarkeit für alle Mitglieder weiter zu optimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sonntag stand dann im Zeichen der Verantwortung – es wurden neue Ämter im Vorstand und Beirat und unsere Frauenreferentin gewählt. Wir bedanken uns bei allen, die sich zur Wahl gestellt haben und freuen uns auf die frische Energie und die neuen Impulse!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für das konstruktive und engagierte Wochenende! Die bevorstehenden Aktivitäten werden mit dem gezeigten Engagement sicher erfolgreich und unseres Vereinsleben durch unsere Mitglieder aktiv mitgestaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihre Unterstützung ist uns wichtig!</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern, die uns im vergangenen Jahr begleitet haben. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied und jede Spende. Für Spenden können wir selbstverständlich eine Spendenbescheinigung ausstellen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt:</strong>&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">pro plus berlin e.V.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="mailto:Info@proplusberliun.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Info@proplusberlin.com</a>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr auf dem laufenden bleiben möchtet was unsere Veranstaltungen betrifft, abonniert doch am besten unseren Newsletter. Dort informieren wir euch immer als erstes sobald neue Veranstaltungen geplant sind bzw. sobald man sich dafür anmelden kann.</p>



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		<title>Welt-AIDS-Tag 2024</title>
		<link>https://proplusberlin.com/welt-aids-tag-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2024 13:01:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[WAT 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder verändern]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[WeltAidsTag]]></category>
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					<description><![CDATA[von Wolfgang Bißdorf pro plus berlin e.V. – Gemeinsam stark mit HIV, das ganze Jahr über  Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember ist für uns Anlass, auf unsere kontinuierliche Arbeit zur Aufklärung über HIV und AIDS hinzuweisen. Denn für uns ist das ganze Jahr Welt-Aids-Tag.  Als pro plus berlin e.V. sind wir eine Anlaufstelle für alle, die sich zum Thema HIV austauschen oder informieren möchten. In unserem Verein finden Menschen mit HIV und deren Freunde Unterstützung, Austausch und Gemeinschaft.  Vielfältige Aktivitäten für ein aktives Vereinsleben&#160; Im vergangenen Jahr haben wir ein buntes Programm für unsere Mitglieder angeboten. Von einer gemeinsamen Fahrradtour über eine angeregte und entspannte Floßfahrt auf der Havel bis hin zum informativen Fachtag für Frauen im Oktober – bei uns ist für jeden etwas dabei. Unser monatlicher Stammtisch bietet zudem eine regelmäßige Gelegenheit zum Austausch. Durch diese vielfältigen Aktivitäten konnten wir in diesem Jahr zehn neue Mitglieder gewinnen. Ganz besonders freut uns, dass die meisten neuen Mitglieder weiblich sind und der Verein auf diese Weise einen neuen Drive bekommt.  Wir begrüßen auch herzlich die Kunstgruppe Rosa Reiter von und mit Menschen mit HIV in unseren Reihen, die in diesem Jahr ein neues Zuhause bei uns gefunden hat.   Zukunftspläne für ein noch stärkeres Netzwerk&#160; Im Februar planen wir ein spannendes Mitgliederwochenende, bei dem wir uns zu aktuellen Themen zu HIV austauschen und gemeinsam die Zukunft unseres Vereins gestalten wollen. Ideen und Anregungen aus den Reihen unserer Mitglieder und Unterstützer sind uns dabei sehr wichtig.&#160; An den Erfolg unseres ersten Fachtags für Frauen wollen wir direkt im April anknüpfen und ein zweites Treffen organisieren.  Ihre Unterstützung ist uns wichtig!&#160; Der Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern, die uns im vergangenen Jahr begleitet haben. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied und jede Spende. Für Spenden können wir selbstverständlich eine Spendenbescheinigung ausstellen.&#160; Kontakt:&#160;&#160; pro plus berlin e.V.  Postfach 31 10 42   10640 Berlin&#160;&#160; Info@proplusberlin.com&#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">von Wolfgang Bißdorf</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>pro plus berlin e.V.</em> – Gemeinsam stark mit HIV, das ganze Jahr über</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember ist für uns Anlass, auf unsere kontinuierliche Arbeit zur Aufklärung über HIV und AIDS hinzuweisen. Denn für uns ist das ganze Jahr Welt-Aids-Tag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als <strong><em>pro plus berlin e.V.</em></strong> sind wir eine Anlaufstelle für alle, die sich zum Thema HIV austauschen oder informieren möchten. In unserem Verein finden Menschen mit HIV und deren Freunde Unterstützung, Austausch und Gemeinschaft. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielfältige Aktivitäten für ein aktives Vereinsleben</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im vergangenen Jahr haben wir ein buntes Programm für unsere Mitglieder angeboten. Von einer gemeinsamen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_aDvVclCXaw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fahrradtour</a> über eine angeregte und entspannte <a href="https://www.youtube.com/watch?v=i3bGzuPtCjM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Floßfahrt</a> auf der Havel bis hin zum informativen <a href="https://proplusberlin.com/fachtag-frauen/" data-type="post" data-id="6876" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fachtag für Frauen</a> im Oktober – bei uns ist für jeden etwas dabei. Unser monatlicher <a href="https://proplusberlin.com/veranstaltungen/stammtisch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stammtisch</a> bietet zudem eine regelmäßige Gelegenheit zum Austausch. Durch diese vielfältigen Aktivitäten konnten wir in diesem Jahr zehn neue Mitglieder gewinnen. Ganz besonders freut uns, dass die meisten neuen Mitglieder weiblich sind und der Verein auf diese Weise einen neuen Drive bekommt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir begrüßen auch herzlich die <a href="https://proplusberlin.com/kunstgruppe-rosa-reiter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kunstgruppe Rosa Reiter</a> von und mit Menschen mit HIV in unseren Reihen, die in diesem Jahr ein neues Zuhause bei uns gefunden hat.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zukunftspläne für ein noch stärkeres Netzwerk</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar planen wir ein spannendes Mitgliederwochenende, bei dem wir uns zu aktuellen Themen zu HIV austauschen und gemeinsam die Zukunft unseres Vereins gestalten wollen. Ideen und Anregungen aus den Reihen unserer Mitglieder und Unterstützer sind uns dabei sehr wichtig.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Erfolg unseres ersten <a href="https://proplusberlin.com/fachtag-frauen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fachtags für Frauen</a> wollen wir direkt im April anknüpfen und ein zweites Treffen organisieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihre Unterstützung ist uns wichtig!</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstand bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern, die uns im vergangenen Jahr begleitet haben. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied und jede Spende. Für Spenden können wir selbstverständlich eine Spendenbescheinigung ausstellen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt:</strong>&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">pro plus berlin e.V. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Postfach 31 10 42  </p>



<p class="wp-block-paragraph">10640 Berlin&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="mailto:Info@proplusberliun.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Info@proplusberlin.com</a>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr auf dem laufenden bleiben möchtet was unsere Veranstaltungen betrifft, abonniert doch am besten unseren Newsletter. Dort informieren wir euch immer als erstes sobald neue Veranstaltungen geplant sind bzw. sobald man sich dafür anmelden kann.</p>



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		<title>Barcamp &#8222;Tag der Selbsthilfe&#8220;</title>
		<link>https://proplusberlin.com/barcamp-tag-der-selbsthilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wbppb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 16:45:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo liebe Community,ich berichte von unserem ersten Barcamp vom 30.08.2024 – 01.09.2024 (Tag der Selbsthilfe) und unter den Teilnehmern &#38; Teilnehmerinnen wurden vier sehr kritische Fragen gestellt: Was kann man sich unter dem Begriff Barcamp vorstellen? Der Begriff Barcamp ist eine offene Form von Tagung, in der die Teilnehmer &#38; Teilnehmerinnen vor Beginn die Themen selber festlegen und im Verlauf der Tagung weiterentwickeln können und sollen. Ist Selbsthilfe eine Selbstverständlichkeit für uns alle, oder ist es die Aufgabe von uns Allen Selbsthilfe zu leben und zu gestalten? Und das mit all Ihren Facetten?Selbsthilfe ist nicht selbstverständlich, sondern es ist eine Aufgabe von unserer Selbsthilfe Community, die sich untereinander unterstützt und füreinander da ist, damit sich niemand alleine gelassen fühlt. Welche Bedürfnisse bzw. welche Unterstützung braucht jede einzelne Person von der Selbsthilfe?Zu dieser Frage gibt es sicherlich viele Antworten, aber ich denke, das wichtigste Bedürfnis ist, dass wir alle haben, dass wir gesehen werden und dass wir uns aufgehoben fühlen in der Community der Selbsthilfe. Ist die Notwendigkeit gegeben, einen Dachverband zu gründen, um unsere Ziele für Selbsthilfe zu verwirklichen?Zu dieser Frage, wie man sich vorstellen kann, gab es viele verschiedene Meinungen. Diese Fragen haben unter “ALLEN” Teilnehmern &#38; Teilnehmerinnen des Barcamps für sehr viel Gesprächsstoff gesorgt und verschiedene Diskussionen entfacht. Diese Fragen wurden in den Arbeitsgruppen nochmals besprochen und auch analysiert. Und ich möchte einige Arbeitsgruppen davon benennen die wir gebildet haben: Nun möchte ich Euch ein paar kleine, aber feine Einblicke in die Arbeitsgruppe „Vision der Selbsthilfe 20XX“ geben. Ich durfte ein Teil dieser Arbeitsgruppe sein und mir ist nicht bewusst gewesen, wie emotional dieser Tag für mich werden würde.Der zweite Tag unseres Barcamps ist angebrochen und ich fühlte mich motiviert. Die Arbeitsgruppe hatte begonnen und es wurden Ideen bzw. Schlagworte erarbeitet, diskutiert und an eine Pinnwand gepinnt.Dabei wurde mir folgende Frage gestellt: „Steffen, welches Bedürfnis hast Du an die Selbsthilfe?“ Ich schaute recht erschrocken drein und konnte mit dieser Frage zunächst nicht wirklich umgehen. Dann haben mir die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unserer Arbeitsgruppe den Vorschlag gemacht, dass ich über die Frage während der Mittagspause nachdenken kann, um diese dann zu beantworten.Die Mittagspause neigte sich langsam dem Ende zu und es gab im Speisesaal schon Kaffee und Kuchen am Buffet. Ich hatte mir Kaffee und Kuchen genommen und beides auf meinen Rollator gestellt und dann ist es passiert, ich bin aus heiterem Himmel umgefallen und knallte mit dem Hinterkopf auf den Boden im Speisesaal. Hierbei entstand ein riesengroßes Aufhebens, da alle, die es miterlebt hatten, einen kleinen Schock bekommen hatten.Es wurde dann sofort eine Person benachrichtigt, die genau wusste, was in einer solchen Situation zu tun ist. (Dissoziative Zustände beziehen sich auf Trauma und stressbezogene Störungen) Diese eine Person hielt mir dann eine Art Riechöl unter die Nase und in Sekunden bin ich wieder im Hier und Jetzt gewesen. Als ich mich ein bisschen erholt hatte von meiner Dissoziation, ging ich wieder in meine Arbeitsgruppe und dann konnte ich die Frage, welche mir gestellt worden ist mit folgenden Worten beantworten:Mein Bedürfnis an die Selbsthilfe ist, dass ich wusste, es kann passieren, dass ich einfach umfallen kann (obwohl die Situation nicht schön gewesen ist für mich), aber nachdem ich gespürt habe, ich fühle mich aufgehoben, da es Menschen gibt, die mir dann zu Hilfe kommen, dass das ist mein Bedürfnis an die Selbsthilfe ist!! Der Tag neigte sich dem Ende zu und wir kamen zur Ergebnis-Runde zusammen, so dass alle Gruppen ihre Arbeit vorstellen konnten. Es war sehr spannend miterleben zu dürfen,welche Ergebnisse aus den verschiedenen Gruppen zu hören waren: An unserem letzten Tag des Barcamps sind wir zum Abschlussplenum zusammengekommen, um allen die Möglichkeit zu geben, eine Wortmeldung abzugeben.Dabei waren wir uns alle einig, dass das Barcamp ein voller Erfolg gewesen ist. Hierbei wurde auch nochmal mit einer Wortmeldung unterstrichen, dass sich vieles verändern muss, um Neues zu erreichen und den stetigen Wandel dabei nicht außer Acht zu lassen. Genauso wurde von mehreren Teilnehmern &#38; Teilnehmerinnen angemerkt, dass wir nur zusammen unter einem Dachverband mehr erreichen können. An dieser Stelle möchte ich mich nicht nur beim Team der Akademie Waldschlösschen bedanken für die gute Verpflegung und für die schöne Zeit dort, sondern auch bei der Firma ViiV Healthcare und ProPlus Nord, die uns das Barcamp ermöglicht haben. Liebe Grüße Euer SteffenMitglied von ProPlus Berlin]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hallo liebe Community,<br>ich berichte von unserem ersten Barcamp vom 30.08.2024 – 01.09.2024 (Tag der Selbsthilfe) und unter den Teilnehmern &amp; Teilnehmerinnen wurden vier sehr kritische Fragen gestellt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was kann man sich unter dem Begriff Barcamp vorstellen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff Barcamp ist eine offene Form von Tagung, in der die Teilnehmer &amp; Teilnehmerinnen vor Beginn die Themen selber festlegen und im Verlauf der Tagung weiterentwickeln können und sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ist Selbsthilfe eine Selbstverständlichkeit für uns alle, oder ist es die Aufgabe von uns Allen Selbsthilfe zu leben und zu gestalten? Und das mit all Ihren Facetten?</em><br>Selbsthilfe ist nicht selbstverständlich, sondern es ist eine Aufgabe von unserer Selbsthilfe Community, die sich untereinander unterstützt und füreinander da ist, damit sich niemand alleine gelassen fühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Welche Bedürfnisse bzw. welche Unterstützung braucht jede einzelne Person von der Selbsthilfe?</em><br>Zu dieser Frage gibt es sicherlich viele Antworten, aber ich denke, das wichtigste Bedürfnis ist, dass wir alle haben, dass wir gesehen werden und dass wir uns aufgehoben fühlen in der Community der Selbsthilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ist die Notwendigkeit gegeben, einen Dachverband zu gründen, um unsere Ziele für Selbsthilfe zu verwirklichen?</em><br>Zu dieser Frage, wie man sich vorstellen kann, gab es viele verschiedene Meinungen. Diese Fragen haben unter “ALLEN” Teilnehmern &amp; Teilnehmerinnen des Barcamps für sehr viel Gesprächsstoff gesorgt und verschiedene Diskussionen entfacht. Diese Fragen wurden in den Arbeitsgruppen nochmals besprochen und auch analysiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich möchte einige Arbeitsgruppen davon benennen die wir gebildet haben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bedürfnisse &amp; Vernetzung der HIV-Positiven-Menschen &amp; deren An- und Zugehörigen<strong>  </strong></li>



<li>Vision der Positiven Selbsthilfe für 20XX</li>



<li>Selbstbild der Selbsthilfe</li>



<li>Aufklärung über HIV</li>



<li>Pro &amp; Contra Woche der Selbsthilfe</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Nun möchte ich Euch ein paar kleine, aber feine Einblicke in die Arbeitsgruppe „Vision der Selbsthilfe 20XX“ geben. Ich durfte ein Teil dieser Arbeitsgruppe sein und mir ist nicht bewusst gewesen, wie emotional dieser Tag für mich werden würde.<br>Der zweite Tag unseres Barcamps ist angebrochen und ich fühlte mich motiviert. Die Arbeitsgruppe hatte begonnen und es wurden Ideen bzw. Schlagworte erarbeitet, diskutiert und an eine Pinnwand gepinnt.<br>Dabei wurde mir folgende Frage gestellt: „Steffen, welches Bedürfnis hast Du an die Selbsthilfe?“ Ich schaute recht erschrocken drein und konnte mit dieser Frage zunächst nicht wirklich umgehen. Dann haben mir die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unserer Arbeitsgruppe den Vorschlag gemacht, dass ich über die Frage während der Mittagspause nachdenken kann, um diese dann zu beantworten.<br>Die Mittagspause neigte sich langsam dem Ende zu und es gab im Speisesaal schon Kaffee und Kuchen am Buffet. Ich hatte mir Kaffee und Kuchen genommen und beides auf meinen Rollator gestellt und dann ist es passiert, ich bin aus heiterem Himmel umgefallen und knallte mit dem Hinterkopf auf den Boden im Speisesaal. Hierbei entstand ein riesengroßes Aufhebens, da alle, die es miterlebt hatten, einen kleinen Schock bekommen hatten.<br>Es wurde dann sofort eine Person benachrichtigt, die genau wusste, was in einer solchen Situation zu tun ist. (Dissoziative Zustände beziehen sich auf Trauma und stressbezogene Störungen) Diese eine Person hielt mir dann eine Art Riechöl unter die Nase und in Sekunden bin ich wieder im Hier und Jetzt gewesen. Als ich mich ein bisschen erholt hatte von meiner Dissoziation, ging ich wieder in meine Arbeitsgruppe und dann konnte ich die Frage, welche mir gestellt worden ist mit folgenden Worten beantworten:<br>Mein Bedürfnis an die Selbsthilfe ist, dass ich wusste, es kann passieren, dass ich einfach umfallen kann (obwohl die Situation nicht schön gewesen ist für mich), aber nachdem ich gespürt habe, ich fühle mich aufgehoben, da es Menschen gibt, die mir dann zu Hilfe kommen, dass das ist mein Bedürfnis an die Selbsthilfe ist!!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag neigte sich dem Ende zu und wir kamen zur Ergebnis-Runde zusammen, so dass alle Gruppen ihre Arbeit vorstellen konnten. Es war sehr spannend miterleben zu dürfen,welche Ergebnisse aus den verschiedenen Gruppen zu hören waren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vernetzung, Unterstützung &amp; Erfahrungen austauschen in verschiedenen Bereichen, um sich auch besser kennenzulernen.</li>



<li>Aufklärung über HIV an Schulen</li>



<li>Neue Sichtweisen</li>



<li>Wir brauchen einen Dachverband</li>



<li>Selbsthilfe ist nicht mehr weg zu Denken</li>



<li>Alle positiven Menschen und deren Angehörigen (auch Kinder) mit einbeziehen</li>



<li>besseres Bild der Selbsthilfe gestalten &amp; mehr Eigeninitiative zeigen</li>



<li>Verschiedene Arbeitsgruppen werden gebildet</li>



<li>mehr Transparenz von allen Vorständen </li>



<li>Barcamp in Form einer Woche der Selbsthilfe jährlich zu wiederholen</li>



<li>Selbsthilfe Vereine sich gegenseitig zu unterstützen, z.B. bei CSD’s</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">An unserem letzten Tag des Barcamps sind wir zum Abschlussplenum zusammengekommen, um allen die Möglichkeit zu geben, eine Wortmeldung abzugeben.<br>Dabei waren wir uns alle einig, dass das Barcamp ein voller Erfolg gewesen ist. Hierbei wurde auch nochmal mit einer Wortmeldung unterstrichen, dass sich vieles verändern muss, um Neues zu erreichen und den stetigen Wandel dabei nicht außer Acht zu lassen. Genauso wurde von mehreren Teilnehmern &amp; Teilnehmerinnen angemerkt, dass wir nur zusammen unter einem Dachverband mehr erreichen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle möchte ich mich nicht nur beim Team der Akademie Waldschlösschen bedanken für die gute Verpflegung und für die schöne Zeit dort, sondern auch bei der Firma ViiV Healthcare und ProPlus Nord, die uns das Barcamp ermöglicht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Grüße Euer Steffen<br>Mitglied von ProPlus Berlin</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fachtag Frauen</title>
		<link>https://proplusberlin.com/veranstaltungen/fachtag-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster pro plus berlin e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2024 11:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[selbstbestimmtesLeben]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[2. Fachtag Frauen pro plus berlin e.V. Dieser Fachtag soll dazu dienen bundesweit Aktivistinnen mit HIV zusammenzubringen, sich zu Themen wie Gesundheit und selbstbestimmtes Leben zu informieren und durch breite Vernetzung besser aufzustellen. Die bundesweite Vernetzung von Frauen in der HIV Community werden hier im Mittelpunkt stehen. Auch der informelle Austausch wird nicht zu kurz kommen. Wir freuen uns auf einen guten Austausch mit schlagkräftigen Ergebnissen. Der erste Fachtag Frauen wurde mit großem Erfolg angenommen und der Wunsch entstand, nun regelmäßig einen Fachtag im Jahr anzubieten. Daher freuen wir uns, Euch nun vom 24.7. – 27.7.2025, nach Lutherstadt-Wittenberg zum 2. Fachtag Frauen einladen zu dürfen. Die Themen sind einerseits aus den Ergebnissen des letzten Treffens angelehnt, anderseits mit einem neuen medizinischen Thema bestückt. Das genaue Programm wird mit der Zusage den Teilnehmerinnen gesendet… Hier kannst du dir unseren Bericht zum letzten Fachtag anschauen. Inhalte und Programm zum zweiten Fachtag folgen in Kürze&#8230;. Teilnahmebeitrag: Stornobedingungen: Absage bis 25.05.2025 100% ErstattungAbsage ab 26.05.2025 0% Erstattung Unsere Unterstützer Die Deutsche AIDS-Stiftung macht in ihrer Satzung klare Vorgaben: Sie „will die Lebensbedingungen von HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen verbessern und ihr Selbstvertrauen stärken, so dass sie ein selbstverantwortliches, sinnerfülltes und sozial akzeptiertes Leben führen können.“ Seit 1987 arbeitet die Stiftung daran, genau das umzusetzen. Es geht um die Menschen. Um Information und Hilfe. Und um Vertrauen. #Empowerment #Gesundheit #selbstbestimmtesLeben #Lobby #Networking #Vernetzung #Selbsthilfe #Aktivismus]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">2. Fachtag Frauen pro plus berlin e.V. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Fachtag soll dazu dienen bundesweit Aktivistinnen mit HIV zusammenzubringen, sich zu Themen wie Gesundheit und selbstbestimmtes Leben zu informieren und durch breite Vernetzung besser aufzustellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bundesweite Vernetzung von Frauen in der HIV Community werden hier im Mittelpunkt stehen. Auch der informelle Austausch wird nicht zu kurz kommen. Wir freuen uns auf einen guten Austausch mit schlagkräftigen Ergebnissen. Der erste Fachtag Frauen wurde mit großem Erfolg angenommen und der Wunsch entstand, nun regelmäßig einen Fachtag im Jahr anzubieten. Daher freuen wir uns, Euch nun vom 24.7. – 27.7.2025, nach Lutherstadt-Wittenberg zum 2. Fachtag Frauen einladen zu dürfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Themen sind einerseits aus den Ergebnissen des letzten Treffens angelehnt, anderseits mit einem neuen medizinischen Thema bestückt. Das genaue Programm wird mit der Zusage den Teilnehmerinnen gesendet…</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://proplusberlin.com/fachtag-frauen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier</a> kannst du dir unseren Bericht zum letzten Fachtag anschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inhalte und Programm zum zweiten Fachtag folgen in Kürze&#8230;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilnahmebeitrag: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>für Mitglieder 25,00 EUR bzw. freiwillig 40,00 EUR als SOLI-Beitrag</li>



<li>für nicht Mitglieder 30,00 EUR bzw. freiwillig 45,00 EUR als SOLI-Beitrag</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Stornobedingungen: </p>



<p class="wp-block-paragraph">Absage bis 25.05.2025 100% Erstattung<br>Absage ab 26.05.2025 0% Erstattung</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unsere Unterstützer</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
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<blockquote class="wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Deutsche AIDS-Stiftung macht in ihrer Satzung klare Vorgaben: Sie „will die Lebensbedingungen von HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen verbessern und ihr Selbstvertrauen stärken, so dass sie ein selbstverantwortliches, sinnerfülltes und sozial akzeptiertes Leben führen können.“ Seit 1987 arbeitet die Stiftung daran, genau das umzusetzen. Es geht um die Menschen. Um Information und Hilfe. Und um Vertrauen.</p>
</blockquote>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="70" height="70" data-attachment-id="7783" data-permalink="https://proplusberlin.com/veranstaltungen/fachtag-frauen/logo-viiv-healthcare-red/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2025/12/logo-viiv-healthcare-red.jpg?fit=70%2C70&amp;ssl=1" data-orig-size="70,70" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="logo-viiv-healthcare-red" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2025/12/logo-viiv-healthcare-red.jpg?fit=70%2C70&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2025/12/logo-viiv-healthcare-red.jpg?resize=70%2C70&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-7783 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>#Empowerment #Gesundheit #selbstbestimmtesLeben #Lobby #Networking #Vernetzung #Selbsthilfe #Aktivismus</p></blockquote></figure>



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		<title>Fahrradtour 2024</title>
		<link>https://proplusberlin.com/fahrradtour-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster pro plus berlin e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2024 14:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradtour]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Fahrradtour steht vor der Tür! Am 1.6.2024 wollen wir gemeinsam draußen sein und mit großer Fahne an unserem Lastenrad durch Berlin (und Brandenburg) touren. Dieses Mal geht es ab dem S-Bahnhof Pankow entlang der Panke in Richtung Norden bis zum Gorinsee (rund 38 km). Wir starten wie immer um 11 Uhr und werden sicher bis 18 Uhr die Tour beendet haben. Wie immer gibt es es vom Verein Wasser und ein belegtes Brötchen und Obst zur Stärkung für die Teilnehmenden. Liebend gerne könnt ihr natürlich weiteren Proviant für alle mitbringen, wie z.B. einen Kuchen oder Salate, die wir in der Pause gemeinsam verzehren können. Gebt das am besten im Anmeldeformular bereits mit an, damit wir ein wenig planen können. Denke aber bitte bei deiner Planung daran, wir sind mit dem Fahrrad unterwegs und alles muss für ein Picknick unterwegs verzehrbar sein. Denkt bei der Tour auch an Sonnenschutz und Mückenschutz! Hier kommst du zu unserem Anmeldeformular: Bitte gebt uns rechtzeitig Bescheid, falls ihr trotz Anmeldung doch nicht kommen könnt! Wir freuen uns auf einen tollen Tag mit euch allen und hoffen natürlich auf bestes Wetter!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unsere Fahrradtour steht vor der Tür! Am 1.6.2024 wollen wir gemeinsam draußen sein und mit großer Fahne an unserem Lastenrad durch Berlin (und Brandenburg) touren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Mal geht es ab dem S-Bahnhof Pankow entlang der Panke in Richtung Norden bis zum Gorinsee (rund 38 km). Wir starten wie immer um 11 Uhr und werden sicher bis 18 Uhr die Tour beendet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie immer gibt es es vom Verein Wasser und ein belegtes Brötchen und Obst zur Stärkung für die Teilnehmenden. Liebend gerne könnt ihr natürlich weiteren Proviant für alle mitbringen, wie z.B. einen Kuchen oder Salate, die wir in der Pause gemeinsam verzehren können. Gebt das am besten im Anmeldeformular bereits mit an, damit wir ein wenig planen können. Denke aber bitte bei deiner Planung daran, wir sind mit dem Fahrrad unterwegs und alles muss für ein Picknick unterwegs verzehrbar sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denkt bei der Tour auch an Sonnenschutz und Mückenschutz!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommst du zu unserem Anmeldeformular:</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-fill"><a class="wp-block-button__link has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-text-align-center wp-element-button" href="https://proplusberlin.webling.eu/forms/memberform/2d56e715c43929055084" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zur Anmeldung</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte gebt uns rechtzeitig Bescheid, falls ihr trotz Anmeldung doch nicht kommen könnt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf einen tollen Tag mit euch allen und hoffen natürlich auf bestes Wetter!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Akzeptanz in der Luftfahrtbranche</title>
		<link>https://proplusberlin.com/welt-aids-tag-2023-2/akzeptanz-in-der-luftfahrtbranche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster pro plus berlin e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 10:13:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[WAT 2023]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://proplusberlin.com/?page_id=6211</guid>

					<description><![CDATA[Wichtiger Meilenstein zum Traumberuf Flugbegleiter*in erreicht Gemeinsam mit pro plus berlin e.V. möchten wir diesen heutigen wichtigen Tag nutzen, um aufzuklären, dass es möglich ist, auch mit HIV den Traumberuf Flugbegleiter*in auszuführen. Jahrelang schien Fliegen und HIV im Widerspruch zu stehen, besonders bei der Lufthansa. Viele HIV-positive Menschen wagten keine Bewerbung, da das &#8222;positive&#8220; Fliegen als unmöglich galt. Erst vor wenigen Jahren wurde die Einstellung durch die EASA MED Operation (2012) als HIV-positive Person möglich gemacht, wenn die Blutwerte durch die Therapie stimmig waren. Früher war es nicht möglich Menschen mit HIV gegen Gelbfieber zu impfen, heute steht einer Gelbfieberimpfung nach erfolgreicher Therapie nichts mehr im Weg. Diese Impfung ist zwingend nötig, um als Flugbegleiter*in in tropische Länder zu fliegen. Bereits seit einem Jahr ist es Dank engagierter UFO-Mitglieder nun offiziell: Der HIV-Test bei Lufthansa ist Geschichte! Ein Jahrzehnte altes Unrecht wurde endlich korrigiert. Der Test wird Teil der Tropentauglichkeitsprüfung und kann extern gemacht werden. Ein stiller Erfolg und Meilenstein, besonders für die queere Community. Lufthansa erkennt die Einsatzfähigkeit und Gesundheit von therapierten HIV-Positiven an, ohne Schikane und Diskriminierung. Wir hoffen sehr, dass die Einsatzfähigkeit von HIV-positiven Menschen schnellstmöglich auch anderen Airlines Akzeptanz findet und so ein diskriminierungsfreies Leben für HIV-positive Flugbegleiter*innen stattfinden kann. Joachim Vázquez Bürger]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wichtiger Meilenstein zum Traumberuf Flugbegleiter*in erreicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit <em>pro plus berlin e.V.</em> möchten wir diesen heutigen wichtigen Tag nutzen, um aufzuklären, dass es möglich ist, auch mit HIV den Traumberuf Flugbegleiter*in auszuführen. Jahrelang schien Fliegen und HIV im Widerspruch zu stehen, besonders bei der Lufthansa. Viele HIV-positive Menschen wagten keine Bewerbung, da das &#8222;positive&#8220; Fliegen als unmöglich galt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst vor wenigen Jahren wurde die Einstellung durch die EASA MED Operation (2012) als HIV-positive Person möglich gemacht, wenn die Blutwerte durch die Therapie stimmig waren. Früher war es nicht möglich Menschen mit HIV gegen Gelbfieber zu impfen, heute steht einer Gelbfieberimpfung nach erfolgreicher Therapie nichts mehr im Weg. Diese Impfung ist zwingend nötig, um als Flugbegleiter*in in tropische Länder zu fliegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bereits seit einem Jahr ist es Dank engagierter UFO-Mitglieder nun offiziell: Der HIV-Test bei Lufthansa ist Geschichte!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Jahrzehnte altes Unrecht wurde endlich korrigiert. Der Test wird Teil der Tropentauglichkeitsprüfung und kann extern gemacht werden. Ein stiller Erfolg und Meilenstein, besonders für die queere Community. Lufthansa erkennt die Einsatzfähigkeit und Gesundheit von therapierten HIV-Positiven an, ohne Schikane und Diskriminierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hoffen sehr, dass die Einsatzfähigkeit von HIV-positiven Menschen schnellstmöglich auch anderen Airlines Akzeptanz findet und so ein diskriminierungsfreies Leben für HIV-positive Flugbegleiter*innen stattfinden kann.</p>



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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Joachim Vázquez Bürger</p>
<cite>Vorstandsvorsitzender<br>Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO e.V.)</cite></blockquote>
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		<title>Aktiv gegen HIV-Diskriminierung</title>
		<link>https://proplusberlin.com/welt-aids-tag-2023-2/aktiv-gegen-hiv-diskriminierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster pro plus berlin e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 09:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[WAT 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen mit HIV erleben immer wieder Diskriminierung. Darüber zu informieren und dagegen vorzugehen, darf nicht nur Aufgabe von positiven Menschen sein. Für alle gilt: Gemeinsam gegen Diskriminierung aktiv werden! Besonders im Gesundheitswesen werden Menschen mit HIV diskriminiert, zum Beispiel, wenn ihnen nur ein Behandlungstermin am Abend gegeben wird. Die falsche Annahme, das besondere Hygienemaßnahmen nötig sind, um Andere vor einer Ansteckung zu schützen hält sich hartnäckig, obwohl es solche Vorschriften gar nicht gibt. Bei Ärztekammern des jeweiligen Bundeslandes könnt Ihr Beschwerde einreichen. Das ist sinnvoll, weil die jeweiligen Ärzt*innen zu einer Stellungnahme aufgefordert werden, wodurch ihnen ihr Verhalten erneut bewusstgemacht wird und durch die Kammer geprüft wird, ob ein Verstoß gegen das Berufsrecht vorliegt. Häufig haben Menschen mit HIV auch mit Verstößen gegen den Datenschutz zu kämpfen, zum Beispiel, wenn ihre Akten gesondert gekennzeichnet werden. Auch hier lohnt sich eine Beschwerde, entweder beim Krankenhaus oder bei den Datenschutzbeauftragten auf der Landesebene. Denn wenn eine HIV-Infektion Menschen mitgeteilt wird, die nichts mit der Behandlung zu tun haben, ist das eine Verletzung der Schweigepflicht. Niemand muss allein gegen Diskriminierung vorgehen! Ein erster Schritt gegen Diskriminierung ist es darüber zu sprechen. Viele erleben es als erleichternd und ermutigend sich Freund*innen anzuvertrauen. Auch den Austausch mit anderen Menschen mit HIV ist sehr hilfreich. Beschwerden schreiben, die richtigen Ansprechpersonen finden und sich im Dschungel der Zuständigkeiten zurechtzufinden, ist für jede einzelne sehr viel Arbeit und schreckt oft ab. Das muss nicht sein und nicht jede*r muss das Rad neu erfinden. Kontakte, Beratung und Unterstützung bekommt Ihr bei eurer lokalen Aidshilfe und bei der Kontaktstelle HIV-bezogenen Diskriminierung der Deutsche Aidshilfe. Diskriminierung, nimm´s nicht hin! Kerstin Mörsch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Menschen mit HIV erleben immer wieder Diskriminierung. Darüber zu informieren und dagegen vorzugehen, darf nicht nur Aufgabe von positiven Menschen sein. Für alle gilt: Gemeinsam gegen Diskriminierung aktiv werden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders im Gesundheitswesen werden Menschen mit HIV diskriminiert, zum Beispiel, wenn ihnen nur ein Behandlungstermin am Abend gegeben wird. Die falsche Annahme, das besondere Hygienemaßnahmen nötig sind, um Andere vor einer Ansteckung zu schützen hält sich hartnäckig, obwohl es solche Vorschriften gar nicht gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Ärztekammern des jeweiligen Bundeslandes könnt Ihr Beschwerde einreichen. Das ist sinnvoll, weil die jeweiligen Ärzt*innen zu einer Stellungnahme aufgefordert werden, wodurch ihnen ihr Verhalten erneut bewusstgemacht wird und durch die Kammer geprüft wird, ob ein Verstoß gegen das Berufsrecht vorliegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Häufig haben Menschen mit HIV auch mit Verstößen gegen den Datenschutz zu kämpfen, zum Beispiel, wenn ihre Akten gesondert gekennzeichnet werden. Auch hier lohnt sich eine Beschwerde, entweder beim Krankenhaus oder bei den Datenschutzbeauftragten auf der Landesebene. Denn wenn eine HIV-Infektion Menschen mitgeteilt wird, die nichts mit der Behandlung zu tun haben, ist das eine Verletzung der Schweigepflicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Niemand muss allein gegen Diskriminierung vorgehen!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erster Schritt gegen Diskriminierung ist es darüber zu sprechen. Viele erleben es als erleichternd und ermutigend sich Freund*innen anzuvertrauen. Auch den Austausch mit anderen Menschen mit HIV ist sehr hilfreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beschwerden schreiben, die richtigen Ansprechpersonen finden und sich im Dschungel der Zuständigkeiten zurechtzufinden, ist für jede einzelne sehr viel Arbeit und schreckt oft ab. Das muss nicht sein und nicht jede*r muss das Rad neu erfinden. Kontakte, Beratung und Unterstützung bekommt Ihr bei eurer <a href="https://www.berlin-aidshilfe.de/">lokalen Aidshilfe</a> und bei der <a href="https://hiv-diskriminierung.de/kontaktstelle">Kontaktstelle</a> HIV-bezogenen Diskriminierung der Deutsche Aidshilfe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diskriminierung, nimm´s nicht hin!</h2>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Kerstin Mörsch</p>
<cite>Kerstin arbeitet bei der Deutschen AIDS Hilfe für die &#8222;Kontaktstelle HIV bedingte Diskriminierung&#8220;</cite></blockquote>
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		<title>Mehrfachstigmatisierung Sexarbeit</title>
		<link>https://proplusberlin.com/welt-aids-tag-2023-2/mehrfachstigmatisierung-sexarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster pro plus berlin e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 09:16:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[WAT 2023]]></category>
		<category><![CDATA[WAD]]></category>
		<category><![CDATA[WAD 2023]]></category>
		<category><![CDATA[WAT]]></category>
		<category><![CDATA[WeltAidsTag]]></category>
		<category><![CDATA[world aids day]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir alle kennen die Vorurteile. Sexarbeitsfeindlichtkeit (ein Term von Ruby Rebelde) ist in aller Munde, auch wenn es Menschen oft nicht bewusst ist. „Hurensohn“ bleibt eines der am meist verbreiteten Schimpfwörter, aber kaum etwas Anderes generiert so viele Klicks, Faszination und Aufmerksamkeit wie Pornographie und Erotik – sei es im Internet, in den Medien, in der Kunst, usw. Während der Covid-19 Pandemie wurden Sexarbeitende als „Superspreader“ diffamiert – eine Weiterführung einer langen historischen Diskriminierung gegen Sexarbeiterinnen. Bei Kontrollen auf den Straßenstrichen während der Lockdowns wurden Taschenkontrollen bei (weiblich und trans gelesenen) Sexarbeiterinnen durchgeführt. Das Mitführen von Kondomen wurde als Indiz der kriminalisierten Sexarbeit gewertet – also nahmen manche Frauen keine Kondome mehr mit auf die Straßenstriche, um sich vor Polizeigewalt und unbezahlbaren Bussgeldern zu schützen. Zeitgleich werden Sexarbeitende nicht über die PrEP bei den Zwangsberatungen nach Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) aufgeklärt. Mit Verweis auf die Kondompflicht wird Sexarbeitenden implizit und explizit unterstellt, dass wir, sobald wir von der PrEP wüssten, Kondome weglassen würden, um etwas mehr Geld zu verdienen. So nach dem Motto: Wenn wir Bauarbeiter*innen Schutzhelme geben, dann werden sie unvorsichtig bei der Arbeit. Wir Sexarbeitende werden als passive und hilflose Opfer stilisiert, wenn die Gesellschaft über unsere Köpfe hinweg entscheiden will. Und dann werden wir als Bedrohung und Gefahr für die bürgerliche, nukleare Familie und die öffentliche Gesundheit dargestellt, wenn wir es trotz allem schaffen uns und unsere Familien zu versorgen; wenn unsere Resilienz und Kreativität das System unterwandert, welches uns abhängig und gefolgsam sehen möchte. Nun sind wir Sexarbeitenden leider nicht automatisch durchgehend bessere Menschen. Auch wir diskriminieren. Auch wir haben Vorurteile. Auch wir sind vulnerabel. Wenn wir eine HIV Diagnose bekommen, können wir kaum darüber sprechen. Wir wollen nicht Vorurteile der krankheitsbefallenen Hure bestätigen. Zeitgleich müssen wir darum bangen, dass unsere gesamte Existenzgrundlage wegfällt, wenn Kund*innen oder Kolleg*innen davon erfahren, dass jemensch von uns HIV-positiv ist. Dabei sind wir Menschen in der Sexarbeit viel aufgeklärter, professionalisierter und erfahrener damit uns um unsere sexuelle Gesundheit zu kümmern. Wie viele von euch „Zivilist*innen“ gehen gerne in Clubs oder swipen auf Tinder und Grindr, ohne daran zu denken wann der letzte STI Test gemacht worden ist. Wie viele von euch haben überhaupt die Fähigkeiten und den Mut solche Dinge mit euren Sexualpartnerinnen zu besprechen? Für uns Sexarbeitende ist es Alltag. Es ist die Sexarbeitsfeindlichkeit, die uns ins Schweigen zwingt und das Potenzial unseres Wissens über Sexualität, Konsens und sexuelle Gesundheit der Gesellschaft vorenthält. Es ist das Stigma gegen HIV, das uns bangen lässt. Denn obwohl n=n ein Fakt ist, können wir doch nicht darauf vertrauen, dass wir weiterhin als begehrenswert gesehen werden, wenn jemensch von einer HIV Infektion erfährt. Lilli arbeitet unter Anderem als Sexarbeiterin.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wir alle kennen die Vorurteile. Sexarbeitsfeindlichtkeit (ein Term von Ruby Rebelde) ist in aller Munde, auch wenn es Menschen oft nicht bewusst ist. „Hurensohn“ bleibt eines der am meist verbreiteten Schimpfwörter, aber kaum etwas Anderes generiert so viele Klicks, Faszination und Aufmerksamkeit wie Pornographie und Erotik – sei es im Internet, in den Medien, in der Kunst, usw.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Covid-19 Pandemie wurden Sexarbeitende als „Superspreader“ diffamiert – eine Weiterführung einer langen historischen Diskriminierung gegen Sexarbeiterinnen. Bei Kontrollen auf den Straßenstrichen während der Lockdowns wurden Taschenkontrollen bei (weiblich und trans gelesenen) Sexarbeiterinnen durchgeführt. Das Mitführen von Kondomen wurde als Indiz der kriminalisierten Sexarbeit gewertet – also nahmen manche Frauen keine Kondome mehr mit auf die Straßenstriche, um sich vor Polizeigewalt und unbezahlbaren Bussgeldern zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitgleich werden Sexarbeitende nicht über die PrEP bei den Zwangsberatungen nach Prostituiertenschutzgesetz (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/prostschg/" data-type="link" data-id="https://www.gesetze-im-internet.de/prostschg/">ProstSchG</a>) aufgeklärt. Mit Verweis auf die Kondompflicht wird Sexarbeitenden implizit und explizit unterstellt, dass wir, sobald wir von der PrEP wüssten, Kondome weglassen würden, um etwas mehr Geld zu verdienen. So nach dem Motto: Wenn wir Bauarbeiter*innen Schutzhelme geben, dann werden sie unvorsichtig bei der Arbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir Sexarbeitende werden als passive und hilflose Opfer stilisiert, wenn die Gesellschaft über unsere Köpfe hinweg entscheiden will. Und dann werden wir als Bedrohung und Gefahr für die bürgerliche, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kernfamilie" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Kernfamilie">nukleare Familie</a> und die öffentliche Gesundheit dargestellt, wenn wir es trotz allem schaffen uns und unsere Familien zu versorgen; wenn unsere Resilienz und Kreativität das System unterwandert, welches uns abhängig und gefolgsam sehen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun sind wir Sexarbeitenden leider nicht automatisch durchgehend bessere Menschen. Auch wir diskriminieren. Auch wir haben Vorurteile. Auch wir sind vulnerabel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir eine HIV Diagnose bekommen, können wir kaum darüber sprechen. Wir wollen nicht Vorurteile der krankheitsbefallenen Hure bestätigen. Zeitgleich müssen wir darum bangen, dass unsere gesamte Existenzgrundlage wegfällt, wenn Kund*innen oder Kolleg*innen davon erfahren, dass jemensch von uns HIV-positiv ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sind wir Menschen in der Sexarbeit viel aufgeklärter, professionalisierter und erfahrener damit uns um unsere sexuelle Gesundheit zu kümmern. Wie viele von euch „Zivilist*innen“ gehen gerne in Clubs oder swipen auf Tinder und Grindr, ohne daran zu denken wann der letzte STI Test gemacht worden ist. Wie viele von euch haben überhaupt die Fähigkeiten und den Mut solche Dinge mit euren Sexualpartnerinnen zu besprechen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für uns Sexarbeitende ist es Alltag.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Sexarbeitsfeindlichkeit, die uns ins Schweigen zwingt und das Potenzial unseres Wissens über Sexualität, Konsens und sexuelle Gesundheit der Gesellschaft vorenthält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist das Stigma gegen HIV, das uns bangen lässt. Denn obwohl <a href="https://proplusberlin.com/welt-aids-tag-2023-2/keinewerbung/" data-type="page" data-id="6167">n=n</a> ein Fakt ist, können wir doch nicht darauf vertrauen, dass wir weiterhin als begehrenswert gesehen werden, wenn jemensch von einer HIV Infektion erfährt.</p>



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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Lilli arbeitet unter Anderem als Sexarbeiterin.</p>
<cite>Sexarbeit ist nur eine von vielen verschiedenen Tätigkeiten und Engagments, die weder Lilli, noch Kolleg*innen in der Sexarbeit als Mensch definiert.</cite></blockquote>
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