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		<title>AktHIV.de Netzwerktreffen 2025 in Karlsruhe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Webmaster pro plus berlin e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 18:20:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Das große&#160;bundesweite&#160;Netzwerktreffen von AktHIV.de e. V.&#160;fand&#160;vom 10.-12.10.2025 in&#160;der charmanten Stadt Karlsruhe im Südwesten Deutschlands&#160;statt. Dieses Mal richteten&#160;AIDS und Kinder e.V. zusammen mit aktHIVplus e.V., beide aus Baden-Württemberg, das Treffen&#160;aus.&#160; Ca. 25 Teilnehmende aus ganz Deutschland trafen sich zum Kennenlernen und Vernetzen, sowie zum Austausch zu aktuellen Aktivitäten in den verschiedenen Vereinen.&#160; Ein wichtiger Punkt war die Vereinsorganisation und Strukturierung, Finanzen und Weiterentwicklung sowie&#160;die Arbeit mit/für Angehörige und Zugehörige.&#160; In der Themengruppe Vereinsorganisation, Weiterentwicklung ging es um erfolgreiche Präsenz nach außen, ländlicher Raum stärken und welche Möglichkeiten es gibt, sich mehr mit Versorgern wie Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und auch mit anderen Vereinen zu vernetzen.&#160; Weiter ging es mit dem Thema Angehörige/Zugehörige und&#160;serodifferente&#160;Paare. Was beschäftigt sie, wie kann unterstützt werden, können Informationsabende oder Telefonsprechstunden ins Leben gerufen werden.&#160;&#160; Neben all diesen Inhalten durfte&#160;das&#160;Netzwerken und die Geselligkeit nicht zu kurz kommen: unsere Gastgeber,&#160;AktHIV.de&#160;haben sich ein&#160;großartiges&#160;Rahmenprogramm mit einer Stadtführung durch Karlsruhe und&#160;weiterem Austausch beim&#160;Abendessen in einem&#160;Restaurant&#160;einfallen lassen!&#160;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das große&nbsp;bundesweite&nbsp;Netzwerktreffen von AktHIV.de e. V.&nbsp;fand&nbsp;vom 10.-12.10.2025 in&nbsp;der charmanten Stadt Karlsruhe im Südwesten Deutschlands&nbsp;statt. Dieses Mal richteten&nbsp;<strong>AIDS und Kinder e.V.</strong> zusammen mit <strong>aktHIVplus</strong> <strong>e.V.</strong>, beide aus Baden-Württemberg, das Treffen&nbsp;aus.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ca. 25 Teilnehmende aus ganz Deutschland trafen sich zum Kennenlernen und Vernetzen, sowie zum Austausch zu aktuellen Aktivitäten in den verschiedenen Vereinen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Punkt war die Vereinsorganisation und Strukturierung, Finanzen und Weiterentwicklung sowie&nbsp;die Arbeit mit/für Angehörige und Zugehörige.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Themengruppe Vereinsorganisation, Weiterentwicklung ging es um erfolgreiche Präsenz nach außen, ländlicher Raum stärken und welche Möglichkeiten es gibt, sich mehr mit Versorgern wie Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und auch mit anderen Vereinen zu vernetzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter ging es mit dem Thema Angehörige/Zugehörige und&nbsp;serodifferente&nbsp;Paare. Was beschäftigt sie, wie kann unterstützt werden, können Informationsabende oder Telefonsprechstunden ins Leben gerufen werden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben all diesen Inhalten durfte&nbsp;das&nbsp;Netzwerken und die Geselligkeit nicht zu kurz kommen: unsere Gastgeber,&nbsp;<a href="https://www.akthiv.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AktHIV.de</a>&nbsp;haben sich ein&nbsp;großartiges&nbsp;Rahmenprogramm mit einer Stadtführung durch Karlsruhe und&nbsp;weiterem Austausch beim&nbsp;Abendessen in einem&nbsp;Restaurant&nbsp;einfallen lassen!&nbsp;</p>



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		<title>pro plus berlin auf dem CSD Falkensee 2025</title>
		<link>https://proplusberlin.com/pro-plus-berlin-auf-dem-csd-falkensee-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 13:51:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[pro plus berlin e.V. bei...]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern verwandelte sich Falkensee in ein Meer aus Regenbogenfarben und feierte einen erfolgreichen Christopher Street Day! Rund 1.000 Menschen versammelten sich, um für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung einzustehen. Das Wetter spielte perfekt mit: warm und angenehm sonnig begleitete es die Teilnehmenden durch den Tag. Besonders hervorzuheben ist der vorbildliche Einsatz der Polizei, die den CSD hervorragend schützte und eine kleinere Gegendemonstration Rechter konsequent und wirkungsvoll abschirmte. So konnten alle friedlich und sicher feiern. Prominente Unterstützung und wichtige Botschaften Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit und Rede der grünen Bundestagsabgeordneten und früheren Bundesfamilienministerin Lisa Paus. Ihre Worte unterstrichen die Bedeutung des CSD und die fortwährende Notwendigkeit, für die Rechte der LGBTIQ+-Community zu kämpfen. Wir von pro plus berlin e.V. waren durch Antonia und Wolfgang mit einem Infostand vertreten, um über unsere Arbeit aufzuklären und ins Gespräch zu kommen. Wolfgang hielt ebenfalls eine bewegende Rede auf der Bühne. Er betonte eindringlich die Botschaft &#8222;N=N&#8220; (Nicht nachweisbar = Nicht übertragbar) im Kontext von HIV und prangerte deutlich die immer noch bestehende Diskriminierung von HIV-positiven Menschen im Gesundheitswesen an. Seine Worte fanden großen Anklang und sensibilisierten die Zuhörer für dieses wichtige Thema. Hier die Rede von Wolfgang im Wortlaut. Nach der inspirierenden Demonstration lud die Festwiese zu einem entspannten Picknick und bot Raum für Austausch an verschiedenen Infoständen. Es war ein Tag voller positiver Energie, Solidarität und dem gemeinsamen Bekenntnis zu einer offeneren und toleranteren Gesellschaft. Das ist gerade besonders wichtig in den Zeiten, in denen sogar die Bundesregierung mit falsch gemeinter Neutralität die queere Community schwächt. Das hat auch deutliche Auswirkung auf die Community der HIV-Positiven, denn ein großer Teil gehört ja beiden Communities an. Vielen Dank an alle Teilnehmenden und Helfenden für diesen unvergesslichen CSD in Falkensee!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gestern verwandelte sich Falkensee in ein Meer aus Regenbogenfarben und feierte einen erfolgreichen Christopher Street Day! Rund <strong>1.000 Menschen</strong> versammelten sich, um für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung einzustehen. Das Wetter spielte perfekt mit: warm und angenehm sonnig begleitete es die Teilnehmenden durch den Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorzuheben ist der vorbildliche Einsatz der <strong>Polizei</strong>, die den CSD hervorragend schützte und eine kleinere Gegendemonstration Rechter konsequent und wirkungsvoll abschirmte. So konnten alle friedlich und sicher feiern.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Prominente Unterstützung und wichtige Botschaften</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit und Rede der grünen Bundestagsabgeordneten und früheren Bundesfamilienministerin <strong>Lisa Paus</strong>. Ihre Worte unterstrichen die Bedeutung des CSD und die fortwährende Notwendigkeit, für die Rechte der LGBTIQ+-Community zu kämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir von <strong>pro plus berlin e.V.</strong> waren durch Antonia und Wolfgang mit einem Infostand vertreten, um über unsere Arbeit aufzuklären und ins Gespräch zu kommen. Wolfgang hielt ebenfalls eine bewegende Rede auf der Bühne. Er betonte eindringlich die Botschaft <strong>&#8222;N=N&#8220; (Nicht nachweisbar = Nicht übertragbar)</strong> im Kontext von HIV und prangerte deutlich die immer noch bestehende Diskriminierung von HIV-positiven Menschen im Gesundheitswesen an. Seine Worte fanden großen Anklang und sensibilisierten die Zuhörer für dieses wichtige Thema. <a href="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2025/07/Rede-von-pro-plus-berlin-auf-dem-CSD-Falkensee-am-5.7.2025.pdf" data-type="attachment" data-id="7388">Hier die Rede von Wolfgang im Wortlaut.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der inspirierenden Demonstration lud die Festwiese zu einem entspannten Picknick und bot Raum für Austausch an verschiedenen Infoständen. Es war ein Tag voller positiver Energie, Solidarität und dem gemeinsamen Bekenntnis zu einer offeneren und toleranteren Gesellschaft. Das ist gerade besonders wichtig in den Zeiten, in denen sogar die Bundesregierung mit falsch gemeinter Neutralität die queere Community schwächt. Das hat auch deutliche Auswirkung auf die Community der HIV-Positiven, denn ein großer Teil gehört ja beiden Communities an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank an alle Teilnehmenden und Helfenden für diesen unvergesslichen CSD in Falkensee!</p>



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		<title>AktHIV.de Netzwerktreffen 2023 in München</title>
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		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 15:58:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
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					<description><![CDATA[von Wolfgang Bißdorf Bereits zum 6. Mal stand vom 13.-15.10.2023 das große Netzwerktreffen von AktHIV.de e.V. an. Ca. 30 Teilnehmende aus ganz Deutschland trafen sich, zum Kennenlernen und Vernetzen, sowie zum Austausch zu aktuellen Aktivitäten in den verschiedenen Vereinen. Videobotschaft zum Welt-Aids-Tag 2023 mit klaren Statements zum Leben mit HIV, für Positive und Nicht-Positive. Achtet doch einfach gegen Ende November auf #keinewerbung in den sozialen Medien. Vorbereitung der Welt-Aids-Konferenz, die im Juli 2024 in München stattfinden wird. Es wurden zahlreiche Formate diskutiert, in denen wir unsere Botschaft verbreiten und uns noch weiter in der HIV-Community vernetzen können. Wir freuen uns sehr auf den internationalen Austausch, wenn die Welt zu Gast sein wird in München und wir von anderen lernen können, wie sie die Community gestalten und Themen adressieren &#8211; und natürlich unsere best practice Initiativen vorstellen! Übrigens: der Zutritt zum Global Village, dem Forum zum Austauschen und Netzwerken auf der Konferenz wird kostenlos sein. Sehen wir uns dort? In einem weiteren Themenblock drehte sich alles um die elektronische Patientenakte, die im Januar 2025 eingeführt werden soll. Unsere Forderungen lauten: Opt-in statt opt-out &#8211; keine Anlage einer ePA ohne ausdrückliche Zustimmung der Patient*innen! Datenschutz und IT-Sicherheit müssen gewährleistet sein! Die Datenspeicherung muss dezentral erfolgen &#8211; eine zentrale Speicherung ist ein zu attraktives Ziel für Hacker! Patienten müssen die Kontrolle behalten, mit welchem Arzt oder Therapeuten welche Information geteilt wird &#8211; kein Zwangs-Outing zum eigenen HIV-Status bei Stellen, die diese Information nicht benötigen! Miganten benötigen Zugang zu den notwendigen Apps &#8211; Sprache darf hier keine Barriere darstellen! Schulungen und Informationen für Patienten und Ärzte &#8211; nur wer die ePA wirklich versteht kann mündig entscheiden, wer Zugriff auf welche Information bekommen darf! Und nicht zuletzt: informiert euch über die Entwicklungen und Planungen zur ePA bei der DAH (z.B. Positiven Uni im Februar 2024) oder bei Netzpolitik.org. Neben all diesen Inhalten durfte natürlich das Netzwerken und die Geselligkeit nicht zu kurz kommen: unsere Gastgeber, die Münchener Positiven, haben sich ein tolles Rahmenprogramm mit einem Abendessen in einem traditionellen bayrisches Brauhaus und einem sportlichen Besuch auf der Bowlingbahn einfallen lassen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">von Wolfgang Bißdorf</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits zum 6. Mal stand vom 13.-15.10.2023 das große Netzwerktreffen von <a href="https://www.akthiv.de/">AktHIV.de e.V.</a> an. Ca. 30 Teilnehmende aus ganz Deutschland trafen sich, zum Kennenlernen und Vernetzen, sowie zum Austausch zu aktuellen Aktivitäten in den verschiedenen Vereinen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Videobotschaft zum Welt-Aids-Tag 2023 mit klaren Statements zum Leben mit HIV, für Positive und Nicht-Positive. Achtet doch einfach gegen Ende November auf #keinewerbung in den sozialen Medien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitung der <a href="https://www.aidshilfe.de/meldung/welt-aids-konferenz-kommt-2024-muenchen">Welt-Aids</a><a href="https://www.aidshilfe.de/meldung/welt-aids-konferenz-kommt-2024-muenchen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">-Konferenz</a>, die im Juli 2024 in München stattfinden wird. Es wurden zahlreiche Formate diskutiert, in denen wir unsere Botschaft verbreiten und uns noch weiter in der HIV-Community vernetzen können. Wir freuen uns sehr auf den internationalen Austausch, wenn die Welt zu Gast sein wird in München und wir von anderen lernen können, wie sie die Community gestalten und Themen adressieren &#8211; und natürlich unsere best practice Initiativen vorstellen! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übrigens: der Zutritt zum Global Village, dem Forum zum Austauschen und Netzwerken auf der Konferenz wird kostenlos sein. Sehen wir uns dort?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem weiteren Themenblock drehte sich alles um die elektronische Patientenakte, die im Januar 2025 eingeführt werden soll. Unsere Forderungen lauten: Opt-in statt opt-out &#8211; keine Anlage einer ePA ohne ausdrückliche Zustimmung der Patient*innen! Datenschutz und IT-Sicherheit müssen gewährleistet sein! Die Datenspeicherung muss dezentral erfolgen &#8211; eine zentrale Speicherung ist ein zu attraktives Ziel für Hacker! Patienten müssen die Kontrolle behalten, mit welchem Arzt oder Therapeuten welche Information geteilt wird &#8211; kein Zwangs-Outing zum eigenen HIV-Status bei Stellen, die diese Information nicht benötigen! Miganten benötigen Zugang zu den notwendigen Apps &#8211; Sprache darf hier keine Barriere darstellen! Schulungen und Informationen für Patienten und Ärzte &#8211; nur wer die ePA wirklich versteht kann mündig entscheiden, wer Zugriff auf welche Information bekommen darf! Und nicht zuletzt: informiert euch über die Entwicklungen und Planungen zur ePA bei der <a href="https://www.aidshilfe.de/elektronische-patientenakte#:~:text=Die%20elektronische%20Patientenakte%20(ePA)%20wird,Gesundheitsinfrastruktur%20weiter%20kritisch%2Dkonstruktiv%20begleiten." target="_blank" rel="noreferrer noopener">DAH</a> (z.B. Positiven Uni im Februar 2024) oder bei <a href="https://netzpolitik.org/2023/gesundheitsdaten-opt-out-digitalisierung-ohne-ruecksicht-auf-versicherte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netzpolitik</a><a href="https://netzpolitik.org/2023/gesundheitsdaten-opt-out-digitalisierung-ohne-ruecksicht-auf-versicherte/">.org</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben all diesen Inhalten durfte natürlich das Netzwerken und die Geselligkeit nicht zu kurz kommen: unsere Gastgeber, die <a href="https://www.muenchnerpositive.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Münchener</a><a href="https://www.muenchnerpositive.de/"> Positiven</a>, haben sich ein tolles Rahmenprogramm mit einem Abendessen in einem traditionellen bayrisches Brauhaus und einem sportlichen Besuch auf der Bowlingbahn einfallen lassen!</p>



<div data-carousel-extra='{&quot;blog_id&quot;:1,&quot;permalink&quot;:&quot;https://proplusberlin.com/akthiv-de-netzwerktreffen-2023-in-muenchen/&quot;}'  class="wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-rectangular"><div class="tiled-gallery__gallery"><div class="tiled-gallery__row"><div class="tiled-gallery__col" style="flex-basis:18.03557%"><figure class="tiled-gallery__item"><img decoding="async" data-attachment-id="5892" data-permalink="https://proplusberlin.com/akthiv-de-netzwerktreffen-2023-in-muenchen/akthiv2023_4/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2023/10/AktHIV2023_4.jpg?fit=1500%2C2000&amp;ssl=1" data-orig-size="1500,2000" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.6&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 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" data-image-caption="&lt;p&gt;Gruppenfoto AktHIV Netzwerktreffen 2023&lt;/p&gt;
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" data-image-caption="&lt;p&gt;Gruppenfoto AktHIV Netzwerktreffen 2023&lt;/p&gt;
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		<title>Fachtag Selbsthilfe 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 08:17:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fachtag]]></category>
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					<description><![CDATA[von Wolfgang Bißdorf &#38; Christoph Schreiber Vom 1. bis 3. September 2023 fand der Fachtag Selbsthilfe der Deutschen Aidshilfe (DAH) in Wuppertal statt. Rund 50 Aktivist*innen aus der ganzen Republik reisten an diesem Wochenende nach Nordrhein-Westfalen um sich zu vernetzen. Noch am Freitagabend gab es einen kleinen Rückblick des Vorstands der Deutschen Aidshilfe auf die vergangene Arbeit. Dabei ging es unter anderem um die Positive Begegnungen im Jahr 2022 sowie um personelle Veränderungen innerhalb des DAH Vorstands. Im zweiten Teil des Freitagabend ging es um die aktuell Entwicklung der einzelnen Gruppen und Netzwerken. In Kleingruppen wurde sich über Herausforderungen aber auch über Erfolge ausgetauscht. Ein großes Thema hier war u.a. auch immer wieder Arbeit an der Diversifizierung der Gruppen mit anderen, aber auch die Finanzierung von Projekten und Ideen. Am Samstag ging es dann mit der Open Space Methode weiter. Es ging um die Frage &#8222;Wie kann sich die Community bei der kommenden Welt Aids Konferenz (22. &#8211; 26.07.2024) in München nächstes Jahr präsentieren&#8220;? Eines war sehr schnell klar: Wir wollen uns mit unserer ganzen Stärke und Vielfältigkeit bei AIDS2024 präsentieren. Hier wurden u.a. Ideen gesammelt wie das aussehen könnte. Von der Präsentation auf der Networking-Fläche, kleine Aktionen vor Ort bis hin zur Demo wurde gebrainstormt bis die Köpfe qualmten. Als Themenschwerpunkte für die weitere Arbeit an der Repräsentation unserer Community in Deutschland wurden Arbeitsgruppen gegründet zu den Konzeptideen &#8222;Theater&#8220;, &#8222;Standgestaltung&#8220;, &#8222;Gehörlose&#8220;, Präsentation von Best Practices&#8220; und &#8222;Audio/Video&#8220;. Wer Interesse hat, Ideen zur Darstellung der Vielfalt unserer Community mit auszuarbeiten und sich einzubringen, kann sich gerne direkt bei der DAH bei Heike Gronski (Teamleitung, Referentin &#8222;Leben mit HIV&#8220;) melden. Neben der inhaltlichen Arbeit nahmen wir uns natürlich auch Zeit zum persönlichen Austausch und Netzwerken untereinander in geselligen Runden. Auch dabei wurden neue Ideen für gemeinsame Projekte entwickelt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">von Wolfgang Bißdorf &amp; Christoph Schreiber</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 1. bis 3. September 2023 fand der Fachtag Selbsthilfe der Deutschen Aidshilfe (DAH) in Wuppertal statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 50 Aktivist*innen aus der ganzen Republik reisten an diesem Wochenende nach Nordrhein-Westfalen um sich zu vernetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch am Freitagabend gab es einen kleinen Rückblick des Vorstands der Deutschen Aidshilfe auf die vergangene Arbeit. Dabei ging es unter anderem um die  Positive Begegnungen im Jahr 2022 sowie um personelle Veränderungen innerhalb des DAH Vorstands.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Teil des Freitagabend ging es um die aktuell Entwicklung der einzelnen Gruppen und Netzwerken. In Kleingruppen wurde sich über Herausforderungen aber auch über Erfolge ausgetauscht. Ein großes Thema hier war u.a. auch immer wieder Arbeit an der Diversifizierung der Gruppen mit anderen, aber auch die Finanzierung von Projekten und Ideen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag ging es dann mit der Open Space Methode weiter. Es ging um die Frage &#8222;Wie kann sich die Community bei der kommenden <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.aidshilfe.de/meldung/welt-aids-konferenz-kommt-2024-muenchen" target="_blank">Welt Aids Konferenz</a> (22. &#8211; 26.07.2024) in München nächstes Jahr präsentieren&#8220;? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines war sehr schnell klar: Wir wollen uns mit unserer ganzen Stärke und Vielfältigkeit bei <a href="https://www.iasociety.org/conferences/aids2024" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AIDS2024</a> präsentieren. Hier wurden u.a. Ideen gesammelt wie das aussehen könnte. Von der Präsentation auf der Networking-Fläche, kleine Aktionen vor Ort bis hin zur Demo wurde gebrainstormt bis die Köpfe qualmten. Als Themenschwerpunkte für die weitere Arbeit an der Repräsentation unserer Community in Deutschland wurden Arbeitsgruppen gegründet zu den Konzeptideen &#8222;Theater&#8220;, &#8222;Standgestaltung&#8220;, &#8222;Gehörlose&#8220;, Präsentation von Best Practices&#8220; und &#8222;Audio/Video&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Interesse hat, Ideen zur Darstellung der Vielfalt unserer Community mit auszuarbeiten und sich einzubringen, kann sich gerne direkt bei der DAH bei <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.aidshilfe.de/bundesgeschaeftsstelle#schwule--msm-und-leben-mit-hiv" target="_blank">Heike Gronski</a> (Teamleitung, Referentin &#8222;Leben mit HIV&#8220;) melden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der inhaltlichen Arbeit nahmen wir uns natürlich auch Zeit zum persönlichen Austausch und Netzwerken untereinander in geselligen Runden. Auch dabei wurden neue Ideen für gemeinsame Projekte entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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		<title>Miteinander stark</title>
		<link>https://proplusberlin.com/miteinander-stark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 10:21:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[pro plus berlin e.V. bei...]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[AktHIV.de]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder verändern]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Netzwerk AktHIV.de e.V. trifft sich in Berlin von Christoph Schreiber Mindestens einmal im Jahr treffen sich Mitglieder und Mitgliedsorganisationen von AktHIV.de e.V. zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen. Eingeladen hierzu sind aber nicht nur Mitglieder, sondern auch alle anderen, die mit uns gemeinsam die Bilder von Menschen mit HIV verändern wollen. Hier gibt es neue Informationen über den Verein und aus den anwesenden Organisationen. Ebenso wird gemeinsam in die Zukunft geschaut, bei welchen Themen wir (AktHIV.de) uns gemeinsam einbringen, ein größeres Augenmerk drauf legen wollen oder welche neue Themen wir sehen. Nach einer schwierigen Planungsphase sind wir von pro plus berlin &#160;e.V. &#160;spontan bei der Planung vor Ort eingesprungen und haben das Treffen, nach 2019, erneut nach Berlin geholt. Getagt wurde vom 7. Oktober bis 9. Oktober 2022 in der Hartnackschule in Berlin-Schöneberg. Mit dabei waren u.a. Kolleg*innen aus den Netzwerken von den Münchner Positiven, POSITHIVHANDELN NRW, aus dem Buddy Projekt, der Stammtisch für HIV-positive Menschen aus Frankfurt/Main. Neben organisatorischen Dingen, den Verein betreffend, ging es unter anderem um Themen wie die immer noch vorherrschende Covid19-Pandemie und die MPX-Ausbrüche, aber auch um zukünftige Projekte und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Netzwerke und den Umgang mit diesen. Auch ging es um unser Projekt zum diesjährigen Welt Aids Tag am 1. Dezember. Was wollen wir dieses Jahr machen? Wie lässt sich ein Projekt organisieren und durchführen? Und weitere Fragen. Ist es doch manchmal aufgrund der Entfernung der einzelnen Netzwerke manchmal nicht ganz so einfach z.B. Aktionen zu planen und entsprechend zu organisieren. Hier kannst du dir gerne einen eigenen Überblick über unser Programm an diesem Wochenende verschaffen: Nichts desto trotz laufen die Planungen für den 1. Dezember nun auf Hochtouren und ihr dürft gespannt sein! Wir werden euch am Welt Aids Tag berichten. Ein großes Dankeschön geht an unser Fördermitglied Schönhauser Apotheke hier in Berlin für die liebevoll vorbereiteten Goodybags, die Hartnackschule in Berlin-Schöneberg für die Räumlichkeiten und ViiV-Healthcare für die finanzielle Unterstützung. Ohne einer unserer drei Partner wäre dieses Treffen so nicht möglich gewesen. Wir freuen uns schon auf das nächste Aktiv.de Treffen in 2023!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Das Netzwerk AktHIV.de e.V. trifft sich in Berlin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">von Christoph Schreiber</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens einmal im Jahr treffen sich Mitglieder und Mitgliedsorganisationen von <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.akthiv.de" target="_blank">AktHIV.de</a> e.V. zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen. Eingeladen hierzu sind aber nicht nur Mitglieder, sondern auch alle anderen, die mit uns gemeinsam die Bilder von Menschen mit HIV verändern wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es neue Informationen über den Verein und aus den anwesenden Organisationen. Ebenso wird gemeinsam in die Zukunft geschaut, bei welchen Themen wir (AktHIV.de) uns gemeinsam einbringen, ein größeres Augenmerk drauf legen wollen oder welche neue Themen wir sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer schwierigen Planungsphase sind wir von <strong><em>pro plus berlin &nbsp;e.V.</em></strong> &nbsp;spontan bei der Planung vor Ort eingesprungen und haben das Treffen, <a href="https://proplusberlin.com/netzwerktreffen-2019-in-berlin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nach 2019</a>, erneut nach Berlin geholt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Getagt wurde vom 7. Oktober bis 9. Oktober 2022 in der <a href="https://hartnackschule-berlin.de/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hartnackschule</a> in Berlin-Schöneberg. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dabei waren u.a. Kolleg*innen aus den Netzwerken von den <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.muenchnerpositive.de" target="_blank">Münchner Positiven</a>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.posithivhandeln.de/PosithivHandeln/front_content.php" target="_blank">POSITHIVHANDELN NRW</a>, aus dem <a rel="noreferrer noopener" href="https://buddy.hiv/de" target="_blank">Buddy Projekt</a>, der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.frankfurt-aidshilfe.de/de/ea-schwule-positivengruppe-rhein-main" target="_blank">Stammtisch für HIV-positive Menschen</a> aus Frankfurt/Main. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben organisatorischen Dingen, den Verein betreffend, ging es unter anderem um Themen wie die immer noch vorherrschende <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html" target="_blank">Covid19-Pandemie</a> und die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Affenpocken.html" target="_blank">MPX-Ausbrüche</a>, aber auch um zukünftige Projekte und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Netzwerke und den Umgang mit diesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ging es um unser Projekt zum diesjährigen <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Welt-AIDS-Tag" target="_blank">Welt Aids Tag am 1. Dezember</a>. Was wollen wir dieses Jahr machen? Wie lässt sich ein Projekt organisieren und durchführen? Und weitere Fragen. Ist es doch manchmal aufgrund der Entfernung der einzelnen Netzwerke manchmal nicht ganz so einfach z.B. Aktionen zu planen und entsprechend zu organisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kannst du dir gerne einen eigenen Überblick über unser Programm an diesem Wochenende verschaffen:</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2022/10/Programm.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:370px" aria-label="Einbettung von Programm AktHIV.de Treffen vom 07. - 09.10.2022."></object><a id="wp-block-file--media-f52a0410-c261-478d-ac55-603b3b6895fd" href="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2022/10/Programm.pdf">Programm AktHIV.de Treffen vom 07. &#8211; 09.10.2022</a><a href="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2022/10/Programm.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-f52a0410-c261-478d-ac55-603b3b6895fd"></a></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts desto trotz laufen die Planungen für den 1. Dezember nun auf Hochtouren und ihr dürft gespannt sein! Wir werden euch am Welt Aids Tag berichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großes Dankeschön geht an unser <a rel="noreferrer noopener" href="https://schoenhauser.family" target="_blank">Fördermitglied Schönhauser Apotheke</a> hier in Berlin für die liebevoll vorbereiteten Goodybags, die <a rel="noreferrer noopener" href="https://hartnackschule-berlin.de/de" target="_blank">Hartnackschule</a> in Berlin-Schöneberg für die Räumlichkeiten und <a rel="noreferrer noopener" href="https://viivhealthcare.com/?fbclid=IwAR3h3Krx8WFKYDIn9j0YJ2D9tB_TE5BOSNgl8ICkWHtnl6gq6bpeG3n-nI4" target="_blank">ViiV-Healthcare</a> für die finanzielle Unterstützung. Ohne einer unserer drei Partner wäre dieses Treffen so nicht möglich gewesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns schon auf das nächste Aktiv.de Treffen in 2023!</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="960" height="445" data-attachment-id="5649" data-permalink="https://proplusberlin.com/miteinander-stark/img_8629-2/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2022/10/IMG_8629-2-scaled.jpg?fit=2560%2C1187&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1187" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 11 Pro Max&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1665157083&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.25&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0083333333333333&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="IMG_8629 2" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Inhalt unseres Goody Bags &lt;/p&gt;
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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="929" height="1024" data-attachment-id="5648" data-permalink="https://proplusberlin.com/miteinander-stark/img_8628-2/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2022/10/IMG_8628-2-scaled.jpg?fit=2322%2C2560&amp;ssl=1" data-orig-size="2322,2560" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 11 Pro Max&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1665155532&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;6&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;20&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00098039215686275&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="IMG_8628 2" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Hartnackschule Berlin&lt;/p&gt;
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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" data-attachment-id="5647" data-permalink="https://proplusberlin.com/miteinander-stark/img_4981/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2022/10/IMG_4981.png?fit=1280%2C960&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,960" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="IMG_4981" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;gemütliches Mittagessen am Samstag im Café Berio&lt;/p&gt;
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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" data-attachment-id="5644" data-permalink="https://proplusberlin.com/miteinander-stark/gruppenbild/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2022/10/Gruppenbild.png?fit=1280%2C960&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,960" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Gruppenbild" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;ein kleiner Teil der Teilnehmer*innen des AktHIV.de Treffens&lt;/p&gt;
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		<title>AIDS 2022 &#8211; Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht</title>
		<link>https://proplusberlin.com/aids-2022-gut-gemeint-ist-nicht-immer-gut-gemacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2022 15:36:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[pro plus berlin e.V. bei...]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder verändern]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
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					<description><![CDATA[Ebenso muss die Konferenz sich dahingehend Wandeln der HIV Community das größte Sprachrohr zu geben um deren Bedürfnisse zu hören und auf diese einzugehen. Wissenschaft und Forschung sind essenziell für die Bekämpfung der HIV-Pandemie, ja, aber ohne eine Community die hinter der Wissenschaft steht werden wir das Ende der HIV-Pandemie nicht erreichen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vom 29. Juli bis 2. August 2022 fand wieder die Internationale <a href="https://aids2022.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welt Aids Konferenz</a> statt. Dieses Jahr in Montréal (Québec, Kanada). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 9.500 Menschen haben sich für die Konferenz angemeldet, davon nahmen rund 2.000 Menschen, von überall auf der Welt, online an AIDS 2022 teil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eines unserer <a rel="noreferrer noopener" href="https://proplusberlin.com/pro-plus-berlin-e-v/vorstand-beirat/" target="_blank">Vorstandsmitglieder</a>, Christoph Schaal-Breite, konnte dank eines Scholarships des Veranstalters, der IAS (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.iasociety.org" target="_blank">International AIDS Society</a>), online (neben seiner aktuell laufenden Reha) an der Konferenz teilnehmen. Organisatorisch natürlich nicht ganz so einfach, liegt Montréal doch 6 Stunden &#8222;hinter uns&#8220;, aber was tut mensch nicht fürs Ehrenamt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">LOVE &#8211; HONOUR &#8211; RESPECT; das war eines der Schlagwörter bei der Eröffnung der Konferenz. Ein gut klingender Vorsatz für eine Konferenz die Aktivist*innen mit Politiker*innen und Wissenschaft zusammen bringen soll, jedoch mit uns nicht resonieren konnte. Die Probleme, welche die Konferenz hatte, waren dazu zu vielfältig und auf verschiedenen Ebenen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Systematische Ausgrenzung der wichtigsten HIV-Stimmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt bei der Eröffnungsveranstaltung der Konferenz kam es zur Demonstartion von Aktivist*innen aus dem globalen Süden, welche auf Ausgrenzung und nicht Beachtung hinwiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wurden Visa von Aktivist*innen aus dem globalen Süden mit der Begründung abgelehnt, dass die kanadischen Behörden nicht davon überzeugt waren, dass die Aktivst*innen nach der Konferenz wieder in ihre Heimatländer reisen würden. Andere Aktivist*innen wiederum bekamen gar keine Begründungen, sondern nur Ablehnungsbescheide zu ihren Visaanträgen. Diese systematische Ausgrenzung trifft dabei den wichtigsten Teil der HIV-Community, denn allein in den afrikanischen Ländern leben zwei Drittel der Menschen die mit HIV leben.<br>Weiterhin wiesen die Aktivist*innen auf Unterfinanzierung von HIV/AIDS-Programmen hin und welche Auswirkungen dies in ihren Communities hat. Denn, was sich im ersten Augenblick für uns im globalen Norden vielleicht nicht ganz so schlimm anhört, bedeutet für andere schlicht den Tod! <br>Die Botschaft der Demonstrant*innen ist klar: &#8222;Die Aids-Krise ist nicht vorbei.&#8220; &#8211; &#8222;Wacht auf! Unsere Leute sterben&#8220;. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">Important protest about visa discrimination against delegates from Africa and South America. <a href="https://twitter.com/hashtag/AIDS2022?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AIDS2022</a> <a href="https://t.co/Z7pD8jkUpS">pic.twitter.com/Z7pD8jkUpS</a></p>&mdash; Donny Gerke, PhD, MSW (he/him) (@donnygerke) <a href="https://twitter.com/donnygerke/status/1553846711625318401?ref_src=twsrc%5Etfw">July 31, 2022</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das in diesem Zusammenhang dann außerdem noch keine wirkliche Repräsentanz von der kanadischen Regierungen an der Eröffnungsveranstaltung teilnahm, auch nicht in Teilen, spricht Bände und zeigt die offensichtliche Ignoranz der Politik. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Probleme werden benannt, aber keine Lösungen präsentiert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Konferenz selbst wurde dann reichlich diskutiert und sich ausgetauscht, insbesondere in den Veranstaltungen in denen es um die Community und Stigmatisierung ging, jedoch blieben Lösungsansätze aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder ging es darum, dass Menschen mit HIV diskriminiert und stigmatisiert werden. Es wurden Ergebnisse vorgestellt, wo es wie zu Stigmatisierung kommt und es wurde festgehalten, dass bereits marginalisierte Menschengruppen noch einmal besonders unter Diskriminierung und Stigmatisierung leiden. Dabei wurde immer wieder auf den <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.stigmaindex.org" target="_blank">Stigma-Index</a> verwiesen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Probleme, die uns seit Jahren bewusst sind, um die wir wissen, wurden untermauert. Aber wo ist der Ausweg aus der Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV?</p>
<cite>Christoph Schaal-Breite</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso ging es auch immer wieder um die „HIV-response“, was frei übersetzt etwa das Ende der HIV-Pandemie bedeutet.&nbsp;Ein Ausweg aus der Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV, Ideen der Entkriminalisierung, Lösungswege; das fehlte. Wo sind die Lösungen für HIV-positive Menschen, das Beenden von Diskriminierung und Stigmatisierung und die Abschaffung der Kriminalisierung von Menschen mit HIV?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein spezifisches Besipiel in diesem Zusammenhang sind die Ziele der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.unaids.org/en" target="_blank">UNAIDS</a> Fast Track Cities. Immer wieder wurden die Zahlen 90-90-90 (= 90% der Menschen mit HIV wissen von ihrer Infektion / 90% dieser Menschen sind in medizinischer Behandlung / 90% davon sind unter der <a href="https://proplusberlin.com/wissenverdoppeln-mit-zwei-bekannten-gesichtern-von-pro-plus-berlin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachweisgrenze</a>) betont. Aber nicht einmal wurde auf die 0 bezüglich der Diskriminierung eingegangen &#8211; was (in unseren Augen) Voraussetzung zum Erreichen der anderen Ziele und für das Beenden der HIV-Pandemie ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Korrekt muss es also 0-90-90-90 heißen. Nur wenn wir die Angst vor einem positiven HIV-Test nehmen, <strong>sowie</strong> endlich die Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV beenden, nur dann können wir das Ziel 0-90-90-90 auch Weltweit erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das schlussendliche Gefühl welches diese Konferenz nachschwingen ließ war das eines Akademiker*innentreffens mit der Community in der Statist*innenrolle. Zu wenig gab es ein gemeinsames miteinander um Lösungen zu finden und zu viel wurde auf wissenschaftliche Ergebnisse geschaut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wege zu einer besseren Welt Aids Konferenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie könnten wir von diesem Gefühl der Statist*innenrolle für die Community wegkommen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erster wichtiger Schritt wäre es, die Welt Aids Konferenzen in Zukunft nicht mehr in Ländern stattfindet zu lassen, in der Aktivist*innen aus dem globalen Süden, nur aufgrund ihrer Herkunft, die Einreise verweigert wird. Die Repräsentant*innen von zwei Dritteln der Menschen mit HIV müssen anwesend sein, Punkt. Ohne sie darf sich eine Welt Aids Konferenz nicht als Welt Aids Konferenz bezeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso muss die Konferenz sich dahingehend Wandeln der HIV Community das größte Sprachrohr zu geben um deren Bedürfnisse zu hören und auf diese einzugehen. Wissenschaft und Forschung sind essenziell für die Bekämpfung der HIV-Pandemie, ja, aber ohne eine Community die hinter der Wissenschaft steht werden wir das Ende der HIV-Pandemie nicht erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Welt Aids Konferenz funktioniert nur mit der Community und nicht ohne diese!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="de" dir="ltr">Gerade ist in Montreal die <a href="https://twitter.com/hashtag/AIDS2022?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AIDS2022</a> zu Ende gegangen. In der  internationalen Fachwelt gibt es keinen Zweifel: wer die (sexuelle) Gesundheit fördern will, setzt sich ein für <a href="https://twitter.com/hashtag/harmreduction?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#harmreduction</a>, <a href="https://twitter.com/hashtag/entkriminalisierung?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#entkriminalisierung</a> und gegen <a href="https://twitter.com/hashtag/Stigmatisierung?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Stigmatisierung</a>. Bei <a href="https://twitter.com/hashtag/druguse?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#druguse</a>, <a href="https://twitter.com/hashtag/Paysex?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Paysex</a>, <a href="https://twitter.com/hashtag/trans?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#trans</a>*. No doubt</p>&mdash; GSSG (@stiftung_gssg) <a href="https://twitter.com/stiftung_gssg/status/1555171681626427392?ref_src=twsrc%5Etfw">August 4, 2022</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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		<title>Candlelight Memorial 2022</title>
		<link>https://proplusberlin.com/candlelight-memorial-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2022 15:29:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[pro plus berlin e.V. bei...]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch dieses Jahr durften wir uns wieder aktiv am Candlelight Memorial am 15. Mai 2022 in der Kapelle auf dem alten St.-Matthäus-Kirchof in Berlin beteiligen. Hier kannst du unseren Beitrag zu diesem Gedenktag noch mal nachlesen. Text: Christoph Schaal-Breite / Vorgetragen von Sascha Herms Wir Handeln Wir Erinnern Wir Leben jenseits von HIV Gegenwart Vergangenheit Zukunft Gut 40 Jahre sind vergangen, seit den ersten Nachrichten. Unwissenheit und Angst bestimmten die Schlagzeilen der ersten Jahre. Wir sollten weggeschlossen werden, auf eine Insel verband. Doch es gab auch Menschen, die an unserer Seite standen. Die ersten Schritte waren reine Versuche – Menschenversuche. Die Forschung musste sich erst auf den neuen Virus einstellen. Auch das kostete Leben… Erst später gab es Hoffnung und eine gute medikamentöse Behandlung. Plötzlich lebte die Welt in einer Pandemie. Sie war überfordert. Die Menschen mit HIV waren überfordert. Und viele verloren wegen des Virus ihr Leben. Vieles hat sich zum Glück in den letzten Jahrzehnten verändert. Bessere Versorgung und dadurch eine gute Lebensqualität – zumindest in der Theorie für alle… Unsere Lebenserwartung – normal. Doch hat sich alles zum Guten verändert? Nein! Diskriminierung und Stigmatisierung sind auch heute noch ein Thema. Noch immer trauen sich Menschen mit HIV nicht dies zu sagen – aus Angst. Noch immer trauen sich Menschen nicht testen zu lassen – aus Angst vor dem Ergebnis. Noch immer gibt es Menschen, die in den Bildern der 1980er-Jahre leben – an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen vorbei. Deswegen ist es auch heute noch wichtig: Wir Handeln Wir Erinnern Wir Leben jenseits von HIV - ein Dreiklang, eine Harmonie – eins nur mit den anderen komplett. Wir Handeln, denn nur heute können wir etwas ändern. Heute müssen wir etwas ändern. Im Hier und Jetzt können wir die Gesellschaft verändern. Wir Erinnern, denn ohne die ersten Menschen mit HIV, den ersten Aktivist*innen, was hätten wir da? Ihnen verdanken wir so viel. Am meisten, dass Menschen mit HIV nicht mehr in den Massen der ersten Zeit sterben. Wir Leben jenseits von HIV, denn wir sind viel mehr als der Virus. Wir sind Menschen mit Träumen und Wünschen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Menschen, mit einer Zukunft. Gegenwart Vergangenheit Zukunft - nur wenn wir unsere Vergangenheit kennen, können wir heute an unserer Zukunft arbeiten, einer Zukunft ohne Diskriminierung und Stigmatisierung. Eine Zukunft, in der Menschen mit HIV keine Angst mehr haben müssen. Danke an alle, die diesen Weg vor uns gegangen sind. Ihr Leben und ihr Opfer haben uns an den Punkt gebracht, an dem wir heute stehen. Vergessen wir sie deshalb nicht!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auch dieses Jahr durften wir uns wieder aktiv am <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.candlelightmemorial.de/?fbclid=IwAR2FadOvrWYzvf3x9dTKiZMs6dX4GAyNgGv3j4WpAPQh5c5BuKEnmq_Wz0I" target="_blank">Candlelight Memorial</a> am 15. Mai 2022 in der Kapelle auf dem alten <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.zwoelf-apostel-berlin.de/page/2327/alter-st-matthäus-kirchhof" target="_blank">St.-Matthäus-Kirchof in Berlin</a> beteiligen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kannst du unseren Beitrag zu diesem Gedenktag noch mal nachlesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text: Christoph Schaal-Breite / Vorgetragen von Sascha Herms </p>



<pre class="wp-block-verse has-text-align-center">Wir Handeln
Wir Erinnern
Wir Leben jenseits von HIV

Gegenwart
Vergangenheit
Zukunft

Gut 40 Jahre sind vergangen, seit den ersten Nachrichten.
Unwissenheit und Angst bestimmten die Schlagzeilen der ersten Jahre.
Wir sollten weggeschlossen werden, auf eine Insel verband.
Doch es gab auch Menschen, die an unserer Seite standen.

Die ersten Schritte waren reine Versuche – Menschenversuche.
Die Forschung musste sich erst auf den neuen Virus einstellen.
Auch das kostete Leben…
Erst später gab es Hoffnung und eine gute medikamentöse Behandlung.

Plötzlich lebte die Welt in einer Pandemie.
Sie war überfordert.
Die Menschen mit HIV waren überfordert.
Und viele verloren wegen des Virus ihr Leben.

Vieles hat sich zum Glück in den letzten Jahrzehnten verändert.
Bessere Versorgung und dadurch eine gute Lebensqualität – zumindest in der Theorie für alle…
Unsere Lebenserwartung – normal.
Doch hat sich alles zum Guten verändert? Nein!

Diskriminierung und Stigmatisierung sind auch heute noch ein Thema.
Noch immer trauen sich Menschen mit HIV nicht dies zu sagen – aus Angst.
Noch immer trauen sich Menschen nicht testen zu lassen – aus Angst vor dem Ergebnis.
Noch immer gibt es Menschen, die in den Bildern der 1980er-Jahre leben – an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen vorbei.

Deswegen ist es auch heute noch wichtig:
Wir Handeln
Wir Erinnern
Wir Leben jenseits von HIV
- ein Dreiklang, eine Harmonie – eins nur mit den anderen komplett.

Wir Handeln,
denn nur heute können wir etwas ändern.
Heute müssen wir etwas ändern.
Im Hier und Jetzt können wir die Gesellschaft verändern.

Wir Erinnern,
denn ohne die ersten Menschen mit HIV, den ersten Aktivist*innen, was hätten wir da?
Ihnen verdanken wir so viel.
Am meisten, dass Menschen mit HIV nicht mehr in den Massen der ersten Zeit sterben.

Wir Leben jenseits von HIV,
denn wir sind viel mehr als der Virus.
Wir sind Menschen mit Träumen und Wünschen, Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Menschen, mit einer Zukunft.

Gegenwart
Vergangenheit
Zukunft
- nur wenn wir unsere Vergangenheit kennen, können wir heute an unserer Zukunft arbeiten, einer Zukunft ohne Diskriminierung und Stigmatisierung. Eine Zukunft, in der Menschen mit HIV keine Angst mehr haben müssen.

Danke an alle, die diesen Weg vor uns gegangen sind.
Ihr Leben und ihr Opfer haben uns an den Punkt gebracht, an dem wir heute stehen.
Vergessen wir sie deshalb nicht!


</pre>



<figure data-carousel-extra='{&quot;blog_id&quot;:1,&quot;permalink&quot;:&quot;https://proplusberlin.com/candlelight-memorial-2022/&quot;}'  class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
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		<title>SELBSTBEWUSST POSITIV!</title>
		<link>https://proplusberlin.com/selbstbewusst-positiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2021 11:13:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[pro plus berlin e.V. bei...]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[ Handeln in NRW und AktHIV.de. Ich könnte auch schreiben: Kontinuität traf auf Neuaufstellung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">AktHIV.de-Netzwerktreffen</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>von Christoph Schaal-Breite</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war wieder soweit &#8211; und diesmal doch ganz neu. Aus der einen Perspektive fand das 4. Netzwerketreffen an diesem Wochenende (08.-10.10.2021) in der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.die-wolfsburg.de" target="_blank">Wolfsburg</a> in Mülheim an der Ruhr statt. Aus der anderen Perspektive war dieses aber auch das <strong>1. AktHIV.de-Netzwerktreffen</strong>, organisiert von <a href="https://www.positivhandeln.de/PosithivHandeln/front_content.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Posithivhandeln in NRW</a> (in Zusammenarbeit mit der <a href="https://www.ahnrw.de/aidshilfe-nrw/front_content.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aidshilfe NRW</a>) und <a href="https://www.akthiv.de">AktHIV.de</a>. Ich könnte auch schreiben: Kontinuität traf auf Neuaufstellung.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="753" height="502" data-attachment-id="5190" data-permalink="https://proplusberlin.com/selbstbewusst-positiv/burg/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/BURG.jpeg?fit=753%2C502&amp;ssl=1" data-orig-size="753,502" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="BURG" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/BURG.jpeg?fit=753%2C502&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/BURG.jpeg?resize=753%2C502&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5190" srcset="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/BURG.jpeg?w=753&amp;ssl=1 753w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/BURG.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 753px) 100vw, 753px" /><figcaption>Die Wolfsburg</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Was gibt es zu berichten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die freudigste Nachricht, die nicht so ganz neu, aber über die noch einmal gesprochen wurde war, dass <a href="https://www.akthiv.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AktHIV.de</a> nun endlich den ersehnten Anhang hat &#8211; <strong>e.V.</strong>! Das unabhängige Positiven-Netzwerk Deutschland ist nun als Verein eingetragen und alle können Mitglied werden! (Der Mitgliedsantrag wird in der nächsten Zeit veröffentlicht. 🙂 )</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang wurde auch über die <a href="https://www.akthiv.de/kernthemen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kernthemen</a> von AktHIV.de gesprochen. Das sind die acht Punkte, welche die Selbsthilfe und den Aktivismus &#8211; und damit natürlich auch das bundesweite Netzwerk &#8211; aktuell besonders bewegen. Hier sehen wir Handlungsbedarf und wollen uns in diesen Bereich besonders engagieren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" data-attachment-id="5191" data-permalink="https://proplusberlin.com/selbstbewusst-positiv/bild-von-ios/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-scaled.jpg?fit=2560%2C1920&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1920" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Bild-von-iOS" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-scaled.jpg?fit=960%2C720&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS.jpg?resize=960%2C720&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5191" srcset="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-scaled.jpg?resize=1160%2C870&amp;ssl=1 1160w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Kernthemen</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die 14 Teilnehmenden aus ganz Deutschland hatten aber auch noch andere Themen als netzwerkinterne Angelegenheiten, über welche wir uns ausgetauscht haben. So ging es unter anderem darum Patient*innenrechte einzufordern und um die Selbsthilfe 4.0.</p>



<figure data-carousel-extra='{&quot;blog_id&quot;:1,&quot;permalink&quot;:&quot;https://proplusberlin.com/selbstbewusst-positiv/&quot;}'  class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-attachment-id="5206" data-permalink="https://proplusberlin.com/selbstbewusst-positiv/bild-von-ios-2/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2-scaled.jpg?fit=1920%2C2560&amp;ssl=1" data-orig-size="1920,2560" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Bild-von-iOS-2" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2-scaled.jpg?fit=768%2C1024&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2.jpg?resize=768%2C1024&#038;ssl=1" alt="" data-id="5206" data-full-url="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2-scaled.jpg" data-link="https://proplusberlin.com/?attachment_id=5206" class="wp-image-5206" srcset="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2-scaled.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2-scaled.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2-scaled.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2-scaled.jpg?resize=1536%2C2048&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2-scaled.jpg?resize=1160%2C1547&amp;ssl=1 1160w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-2-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-attachment-id="5205" data-permalink="https://proplusberlin.com/selbstbewusst-positiv/bild-von-ios-1-1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1-scaled.jpg?fit=1920%2C2560&amp;ssl=1" data-orig-size="1920,2560" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Bild-von-iOS-1-1" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1-scaled.jpg?fit=768%2C1024&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1.jpg?resize=768%2C1024&#038;ssl=1" alt="" data-id="5205" data-full-url="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1-scaled.jpg" data-link="https://proplusberlin.com/?attachment_id=5205" class="wp-image-5205" srcset="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1-scaled.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1-scaled.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1-scaled.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1-scaled.jpg?resize=1536%2C2048&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1-scaled.jpg?resize=1160%2C1547&amp;ssl=1 1160w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Bild-von-iOS-1-1-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Forderungen aus dem Workshop über Patient*innenrechte</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ging es insbesondere darum, wie wir Selbsthilfe heute verstehen und wohin wir, als einzelne Akteur*innen aber auch als und mit dem Netzwerk, wollen. Intensiv wurde dabei über unser Selbstverständnis diskutiert. Wie sehen wir uns eigentlich? Und mit welchem Selbstverständnis wollen wir nach innen, aber ganz besonders natürlich nach außen auftreten? Viele Aspekte und Blickrichtungen wurden angesprochen. Bei aller Vielfältigkeit in den Teilnehmenden und unter ihnen war aber eines, was sehr deutlich für alle feststand: Wir sehen uns als selbstbewusste Selbsthilfe, als selbstbewusste Expert*innen und Aktivist*innen! Wir wollen gleichberechtigt auf Augenhöhe in allen Belangen gesehen werden. Und dies geht, so die Meinung, über Teilhabe hinaus. Wir sind so selbstbewusst, dass wir &#8222;die Dinge&#8220; nun selbst in die Hand nehmen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr intensiv wurde sich während des Blocks &#8222;<a href="https://selbstverstaendlichpositiv.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">selbstverständlich positiv</a>&#8220; ausgetauscht. Hier war Heike Gronski von der DAH (<a href="https://www.aidshilfe.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschen Aidshilfe e.V.</a>) zu Gast. Sollte es ursprünglich darum gehen, sich über die aktuelle Kampagne auszutauschen entwickelte sich der Block in die Richtung, dass sich über das Einbeziehen der Community und der Selbsthilfe ausgetauscht wurde. Es wurde darüber diskutiert, wie sich Kampagnen und Projekte entwickeln müssen, dass sie zum einem ihre Ziele erreichen, zum anderen aber auch Menschen erreicht werden, die wir bisher nicht erreichen. Obwohl es ein intensiver Schlagabschlag war war dieser konstruktiv und wertschätzend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich wurde auch geschaut, was in nächster Zeit ansteht, anstehen könnte und was gemeinsam geschafft werden könnte. So wurde unter anderem über ein Videoprojekt zum diesjährigen Welt-Aids-Tag gesprochen, das gemeinsam umgesetzt und veröffentlicht werden soll. Ebenso wurde eine gemeinsame Reaktion auf einen Artikel in der &#8222;Schwulissimo&#8220; (der hier bewusst nicht verlinkt wird) besprochen. Hier, so waren sich alle Teilnehmenden einig, muss dringend reagiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schon im letzten Jahr in München haben wir auch dieses Jahr wieder ein kurzes Video Vorort gedreht. Dabei ging es um die Bedeutung von Selbsthilfe für die Teilnehmenden persönlich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem offiziellen Programm und allen weiteren Inhalten gab es natürlich auch viel informellen Austausch. Sowohl in den Pausen, wie auch beim geselligen Beisammensein am Abend. Es war sehr schön, trotz weiter bestehender Sars-CoV-2-Pandemie, wieder auf andere Aktivist*innen zu treffen, sich auszutauschen, gemeinsam an der Zukunft zu arbeiten und, was überhaupt nicht zu kurz kam, auch gemeinsam und herzhaft zu lachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer schöne Aspekt auf dem Treffen war unter anderem zu hören, dass sich gerade im Norden Deutschlands ein neues Pro+ &#8211; Netzwerk bildet. Aktivist*innen aus den fünf nordischen Bundesländern (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und Niedersachsen) haben sich zusammengeschlossen und werden am 23.10. um 14Uhr den Verein <strong><em>Pro+ Nord</em></strong> gründen. Dies zeigt deutlich, wie selbstbewusst Selbsthilfe wird und wie sehr wir, die Menschen mit HIV, uns selbst vertreten wollen und für unsere Themen und Belange eintreten und kämpfen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="526" height="380" data-attachment-id="5199" data-permalink="https://proplusberlin.com/selbstbewusst-positiv/gruppe/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Gruppe.jpg?fit=526%2C380&amp;ssl=1" data-orig-size="526,380" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Gruppe" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Gruppe.jpg?fit=526%2C380&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Gruppe.jpg?resize=526%2C380&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5199" srcset="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Gruppe.jpg?w=526&amp;ssl=1 526w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Gruppe.jpg?resize=300%2C217&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 526px) 100vw, 526px" /><figcaption>Die Teilnehmenden mit der Gastreferentin Heike Gronski<br>(alle Teilnehmenden fallen unter die 2G-Regel)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende des Netzwerktreffens haben die Teilnehmenden darüber gesprochen sich 2022 in Niedersachsen zu treffen. Pro+ Niedersachsen versucht im kommenden Jahr das Treffen zu planen und mit dem <a href="https://www.akthiv.de/der-e-v-i-g/der-vorstand/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vorstand von AktHIV.de</a> auszurichten. Aber bis dahin werden wir weiter in Kontakt bleiben und weiter gegen Diskriminierung und Stigmatisierung und für unsere Beteiligung &#8211; selbstbewusst!</p>
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		<title>Fast Track City Summit 2021</title>
		<link>https://proplusberlin.com/fast-track-city-summit-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 09:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blickpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit HIV]]></category>
		<category><![CDATA[pro plus berlin e.V. bei...]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
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					<description><![CDATA[von Christoph Schreiber Am 24. und 25.9.2021 fand im Roten Rathaus in Berlin zum ersten Mal der Berlin: Fast-Track City Summit (bisher: HIV im Dialog) statt. Die Fast-Track Cities Initiative der WHO/UNAIDS bedeutet übersetzt:&#160; Stadt auf der Überholspur.&#160; Das Land Berlin ist diesem Netzwerk im Jahr 2016 beigetreten. Weltweit haben sich über 300 Metropolen dem Ziel verpflichtet, bis spätestens zum Jahr 2030 auf das Ende von neuen Aids-Erkrankungen hinzuarbeiten.&#160; Schon 2019 konnte Berlin die erste 90 des Ziels 0-90-90-90 erreichen. Diese Zahlenkombination bedeutet:&#160; Null Stigmatisierung&#160;&#160; 90 % aller Menschen mit HIV wissen von ihrer Infektion&#160; von diesen sind 90 % in antiretroviraler Therapie&#160; von diesen Behandelten ist wiederum bei 90 % das Virus unter der Nachweisgrenze.&#160; Bei einer Viruslast unter der Nachweisgrenze ist die Weitergabe einer HIV-Infektion ausgeschlossen. Die entsprechende Erfolgskaskade für Berlin war Ende 2019: 0-90-96-96.&#160; Die Herausforderung für die nächste Zielsetzung 0-95-95-95 bis 2025 liegt in der Entstigmatisierung von HIV und Aids. Aufklärung und Information sind neben Testangeboten wichtige Bausteine.&#160; So gesehen haben wir in Berlin das Ziel 0-90-90-90 nur zu ¾ erreicht, denn an dem Ziel der Null Diskriminierung von HIV-positiven Menschen sind wir noch lange nicht angekommen! Auch beim medizinischen Personal muss die Existenz von HIV kontinuierlich im Bewusstsein bleiben. Zu häufig werden HIV-Infektionen immer noch nicht rechtzeitig erkannt, so dass aus einer HIV-Infektion eine lebensbedrohliche Aids-Erkrankung werden kann. So selbstverständlich wie heute auf SARS-CoV2 getestet wird, muss auch der HIV-Test weiter in den diagnostischen Blick genommen werden.&#160; Zusätzlich gilt es, Menschen für einen HIV-Test zu motivieren. Hierzu stehen neben Testangeboten des öffentlichen Gesundheitsdienstes und freier Träger seit langem auch Selbsttests für zu Hause zur Verfügung.&#160; Hier findest du eine HIV-Teststelle in deiner Nähe. Hier findest du Informationen über dem Heim-Test.&#160; Wie viel Diskrminierung HIV-positive Menschen erfahren trug Eléonore Willems der Deutschen Aidshilfe im Slot “Abbau von Stigmatisierung im Gesundheitswesen“ vor. Sie trug einige Ergebnisse der Umfrage positive Stimmen 2.0 vor, die 2020/2021 durchgeführt wurde. Die Befragung wurde zum einen in Peer-to-Peer Interviews durchgeführt und zum anderen in einer Online Befragung.&#160;Ausserdem wurde das Projekt wissenschaftlich vom IDZ, vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena, begleitet. 25% der Befragten geben zum Beispiel an, dass sie ihre HIV-Infektionen bei Ärzten ausserhalb der Schwerpunktpraxis nicht angeben. Grundsätzlich muss man seine HIV-Infektion beim Arzt nicht angeben und das ist auch richtig. Jede*r muss für sich selbst entscheiden, ob er*sie das möchte.&#160; Dabei kann es durchaus sehr wichtig sein, dass der*die behandelnde Arzt oder Ärztin von der Infektion weis. Gerade im Hinblick auf evtl. auftretenden Wechsel-/Nebenwirkungen von den im allgemeinen gut verträglichen HIV-Medikamenten mit anderen Medikamenten/Behandlungen. Natürlich treten solche Wechsel-/Nebenwirkungen nur sehr selten auf, im allerschlimmsten Fall können diese aber eben auftreten und sogar den Behandlungserfolg minimieren oder den eigenen Zustand gar verschlechtern. Wenn wir uns Kommentare von Befragten anschauen, wissen wir auch warum so viele Menschen ihre HIV-Infektion nicht immer angeben, bzw. angeben wollen. Eléonore Willem hat uns freundlicher weise Ihre Präsentation zur Verfügung gestellt. Die Präsentation könnt ihr hier einsehen.&#160; Die Gesamtergebnisse der positiven Stimmen 2.0 findet ihr hier.&#160; Wir haben also noch allerhand zu tun, erstrecht gegen Diskriminierung und Stigmatisierung von HIV-positiven Menschen Es liegt im Bereich des möglichen das wir alle zusammen die Ziele 95-95-95 bis 2025 erreichen werden. Die voran gestellte Null für Null Diskriminierung werden wir nach aktuellem Stand wohl auch bis ins Jahr 2025 nicht erreicht haben.   Es ging aber auch darum, wie man die aktuellen Teststrategien ändern muss um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu eröffnen sich regelmäßig auf HIV und auch andere sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen zu können. Seit 2016 gibt es in Berlin auch eine Clearingstelle für Menschen ohne Krankenversicherung. Diese Stelle wird vom Senat für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung finanziert. Seit 2021 gibt es auch eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Clearingstelle und dem Checkpoint am Hermannplatz um Menschen ohne Versicherung den Zugang zu HIV-Medikamenten zu ermöglichen. Hier findet ihr noch das offizielle Programm der Fast Track City Veranstaltung um einzelne Programmpunkte nach zu lesen:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">v<em>on Christoph Schreiber</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 24. und 25.9.2021 fand im <a href="https://www.berlin.de/sehenswuerdigkeiten/3559880-3558930-rotes-rathaus.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roten Rathaus</a> in Berlin zum ersten Mal der Berlin: <a rel="noreferrer noopener" href="https://fast-track-city-summit.berlin" target="_blank">Fast-Track City Summit</a> (bisher: HIV im Dialog) statt. Die <a href="https://www.unaids.org/en/cities" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fast-Track Cities Initiative der WHO/UNAIDS</a> bedeutet übersetzt:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stadt auf der Überholspur.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Land Berlin ist diesem Netzwerk im Jahr 2016 beigetreten. Weltweit haben sich über 300 Metropolen dem Ziel verpflichtet, bis spätestens zum Jahr 2030 auf das Ende von neuen Aids-Erkrankungen hinzuarbeiten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon 2019 konnte Berlin die erste 90 des Ziels 0-90-90-90 erreichen. Diese Zahlenkombination bedeutet:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Null Stigmatisierung&nbsp;&nbsp;</li><li>90 % aller Menschen mit HIV wissen von ihrer Infektion&nbsp;</li><li>von diesen sind 90 % in antiretroviraler Therapie&nbsp;</li><li>von diesen Behandelten ist wiederum bei 90 % das Virus unter der Nachweisgrenze.&nbsp;</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://magazin.hiv/magazin/praevention-wissen/die-fakten-hinter-uu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bei einer Viruslast unter der Nachweisgrenze ist die Weitergabe einer HIV-Infektion ausgeschlossen.</a> Die entsprechende Erfolgskaskade für Berlin war Ende 2019: 0-90-96-96.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderung für die nächste Zielsetzung 0-95-95-95 bis 2025 liegt in der Entstigmatisierung von HIV und Aids. Aufklärung und Information sind neben Testangeboten wichtige Bausteine.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">So gesehen haben wir in Berlin das Ziel 0-90-90-90 nur zu ¾ erreicht, denn an dem Ziel der Null Diskriminierung von HIV-positiven Menschen sind wir noch lange nicht angekommen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch beim medizinischen Personal muss die Existenz von HIV kontinuierlich im Bewusstsein bleiben. Zu häufig werden HIV-Infektionen immer noch nicht rechtzeitig erkannt, so dass aus einer HIV-Infektion eine lebensbedrohliche Aids-Erkrankung werden kann. So selbstverständlich wie heute auf SARS-CoV2 getestet wird, muss auch der HIV-Test weiter in den diagnostischen Blick genommen werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich gilt es, Menschen für einen HIV-Test zu motivieren. Hierzu stehen neben Testangeboten des öffentlichen Gesundheitsdienstes und freier Träger seit langem auch Selbsttests für zu Hause zur Verfügung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier findest du eine <a href="https://www.aidshilfe.de/wo-auf-hiv-testen#gesundheits-mter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HIV-Teststelle</a> in deiner Nähe. Hier findest du Informationen über dem <a href="https://www.aidshilfe.de/hiv-selbsttest" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heim-Test</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viel Diskrminierung HIV-positive Menschen erfahren trug Eléonore Willems der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.aidshilfe.de" target="_blank">Deutschen Aidshilfe</a> im Slot “Abbau von Stigmatisierung im Gesundheitswesen“ vor. Sie trug einige Ergebnisse der Umfrage <a rel="noreferrer noopener" href="https://hiv-diskriminierung.de/ueber-das-projekt" target="_blank">positive Stimmen 2.0</a> vor, die 2020/2021 durchgeführt wurde. Die Befragung wurde zum einen in Peer-to-Peer Interviews durchgeführt und zum anderen in einer Online Befragung.&nbsp;Ausserdem wurde das Projekt wissenschaftlich vom IDZ, vom <a href="https://www.idz-jena.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft</a> in Jena, begleitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">25% der Befragten geben zum Beispiel an, dass sie ihre HIV-Infektionen bei Ärzten ausserhalb der Schwerpunktpraxis nicht angeben. Grundsätzlich muss man seine HIV-Infektion beim Arzt nicht angeben und das ist auch richtig. Jede*r muss für sich selbst entscheiden, ob er*sie das möchte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kann es durchaus sehr wichtig sein, dass der*die behandelnde Arzt oder Ärztin von der Infektion weis. Gerade im Hinblick auf evtl. auftretenden Wechsel-/Nebenwirkungen von den im allgemeinen gut verträglichen HIV-Medikamenten mit anderen Medikamenten/Behandlungen. Natürlich treten solche Wechsel-/Nebenwirkungen nur sehr selten auf, im allerschlimmsten Fall können diese aber eben auftreten und sogar den Behandlungserfolg minimieren oder den eigenen Zustand gar verschlechtern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir uns Kommentare von Befragten anschauen, wissen wir auch warum so viele Menschen ihre HIV-Infektion nicht immer angeben, bzw. angeben wollen.</p>



<figure data-carousel-extra='{&quot;blog_id&quot;:1,&quot;permalink&quot;:&quot;https://proplusberlin.com/fast-track-city-summit-2021/&quot;}'  class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="300" height="212" data-attachment-id="5149" data-permalink="https://proplusberlin.com/fast-track-city-summit-2021/akupunktur/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Akupunktur.jpg?fit=841%2C595&amp;ssl=1" data-orig-size="841,595" data-comments-opened="0" 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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eléonore Willem hat uns freundlicher weise Ihre Präsentation zur Verfügung gestellt. Die Präsentation könnt ihr hier einsehen.&nbsp;</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/HIV-bezogene-Diskriminierung-im-Gesundheitswesen-Fast-Track-City-Summit.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Einbettung von Präsentation positive Stimmen 2.0.."></object><a id="wp-block-file--media-e53f7ce6-e63b-4cb7-9a33-34bb14211b22" href="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/HIV-bezogene-Diskriminierung-im-Gesundheitswesen-Fast-Track-City-Summit.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Präsentation positive Stimmen 2.0</a></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesamtergebnisse der positiven Stimmen 2.0 findet ihr <a rel="noreferrer noopener" href="https://hiv-diskriminierung.de/positive-stimmen.de/ergebnisse" target="_blank">hier</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben also noch allerhand zu tun, erstrecht gegen Diskriminierung und Stigmatisierung von HIV-positiven Menschen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegt im Bereich des möglichen das wir alle zusammen die Ziele 95-95-95 bis 2025 erreichen werden. Die voran gestellte Null für Null Diskriminierung werden wir nach aktuellem Stand wohl auch bis ins Jahr 2025 nicht erreicht haben.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ging aber auch darum, wie man die aktuellen Teststrategien ändern muss um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu eröffnen sich regelmäßig auf HIV und auch andere sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2016 gibt es in Berlin auch eine Clearingstelle für Menschen ohne Krankenversicherung. Diese Stelle wird vom <a href="https://www.berliner-stadtmission.de/clearingstellehttps://www.berliner-stadtmission.de/clearingstelle" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Senat für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung</a> finanziert. Seit 2021 gibt es auch eine Kooperationsvereinbarung zwischen der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.berliner-stadtmission.de/clearingstelle" target="_blank">Clearingstelle</a> und dem <a rel="noreferrer noopener" href="https://checkpoint-bln.de" target="_blank">Checkpoint am Hermannplatz</a> um Menschen ohne Versicherung den Zugang zu HIV-Medikamenten zu ermöglichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier findet ihr noch das offizielle Programm der Fast Track City Veranstaltung um einzelne Programmpunkte nach zu lesen: </p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Programm-Fast-Track-City-Summit.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:610px" aria-label="Einbettung von Einbettung von Programm-Fast-Track-City-Summit.."></object><a id="wp-block-file--media-cce70136-aea7-4f00-8ffa-dfd0ab44b936" href="https://proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/10/Programm-Fast-Track-City-Summit.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Programm-Fast-Track-City-Summit</a></div>
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		<title>Von Fachforen und Konferenzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[proplusberlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2021 19:35:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[pro plus berlin e.V. bei...]]></category>
		<category><![CDATA[Fachforum]]></category>
		<category><![CDATA[IAS2021]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
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					<description><![CDATA[von Christoph Schaal-Breite Auf vieles mussten wir in den letzten Monaten verzichten. Vieles ist ausgefallen. Community und Aktivismus waren nicht möglich wie bisher. Trotzdem haben wir versucht Gesicht zu zeigen, uns einzubringen. Und dies natürlich auch auf größerer Ebene. So haben wir in den letzten Wochen gleich an drei Fachtreffen teilgenommen, von denen wir euch heute kurz berichten möchten. Begonnen hat es am 13. Juli 2021 mit dem Fachforum Gesundheit des Tagesspiegel. In diesem Jahr unter dem Titel &#8222;Post-Corona: Paradigmenwechsel in der HIV-Politik?&#8220;. Vertreter*innen aus Ärzteschaft, Forschung und Aidshilfen kamen in diesem Jahr zum vierten Mal auf Einladung des Tagesspiegel zusammen. Interessant war der Vergleich der HIV- und der Sars-CoV-2-Pandemie von Prof. Dr. H. Streeck, den wir hier vereinfacht darstellen wollen. Prof. Dr. Streeck zog auch in Bezug auf die Impfstoffe einen kleinen Vergleich. Haben es bei Sars-CoV-2 in wenigen Monaten acht von 30 Impfstoffe (die es bis in die letzte Testphase geschafft haben) zur Zulassung gebracht, haben wir bezüglich HIV nach über 35 Jahren keinen einzigen zugelassenen Impfstoff. Und hier haben es nur acht Impfstoffe bis in die letzte Testphase geschafft. Hier sieht Prof. Dr. Streeck, wie auch alle anderen Teilnehmenden nicht nur noch Potential, sondern auch Handlungsbedarf.Dabei konnte die Frage, ob es um einen Impfstoff zur Heilung von Menschen mit HIV oder einen Impfstoff analog zur PrEP geht nur am Rande aufgeworfen, aber nicht diskutiert werden. Dabei ist die Frage, ob es ein &#8222;oder&#8220; geben muss. Wären nicht beide Impfstoffe sinnvoll und erstrebenswert? Auf die Frage, wieso es bezüglich HIV noch keinen Impfstoff gibt, hatte Prof. Dr. Streeck eine sehr simple Antwort: Weil der politische Wille fehle. Vieles wäre denkbar und möglich, dafür wird dieser politische Wille aber benötigt. Und wir sehen es ja sehr deutlich: War ein Impfstoff gegen Sars-CoV-2 im Interesse der Politik und wurde deswegen mit vorangetrieben, scheint HIV für die Politik kein Thema mehr zu sein und ein Antreiben UND Unterstützen der Wissenschaft und Forschung nicht erstrebenswert.Hier scheint es also mal wieder an der Community und uns Aktivist*innen zu liegen Wissenschaft und Forschung zu unterstützen (denn Wissenschaftler*innen forschen ja weiter) und die dazugehören Mittel der Politik abzunötigen. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Mittel und Ressourcen, sondern auch um die rechtlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen &#8211; wozu auch der Kampf gegen Diskriminierung und Stigmatisierung gehört. Großen Raum nahm die Diskussion über UNAIDS Fast-Track-City-Ziele ein.Die Ziele für 2020 von 90-90-90 wurden nur in Teilen erreicht. Berlin, als eine der Fast-Track-Citys, liegt aktuell bei 88-97-96, wobei die 88 stagniert. Und wenn dies so bleibt, ist die nächste Stufe für 2030 von 95-95-95 nur schwer zu erreichen. Bezüglich der &#8222;0&#8220; wurde kaum gesprochen, es wurde aber deutlich, dass wir hier noch sehr weit vom Ziel entfernt sind. Aus unserer Sicht ist die Arbeit zum Erreichen der &#8222;0&#8220; aber Voraussetzung, um die anderen UNAIDS-Ziele zu erreichen. Solange die Menschen noch immer die veralteten Bilder von Menschen mit HIV im Kopf haben und sie bei einer möglichen Infektion mit HIV bzw. dessen Diagnose Angst vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Stigmatisierung haben wird es immer wieder Menschen geben, die sich nicht testen lassen werden. Und dadurch wird es schwierig die ersten 95 zu erreichen.Deswegen sind wir der Meinung, dass der Kampf gegen Diskrimierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV erstes Ziel sein muss, das erreicht werden muss. Nur so können wir erreichen, dass sich 95% der Menschen mit HIV auch testen lassen. Leider konnten wir dies beim Fachforum nicht anmerken, da dieses nur als Livestream stattgefunden hat. Aber auf anderer Ebene konnten wir uns aber beim Fachforum mit einbringen.Nachdem wir in den letzten Jahren nach den Fachforen immer wieder angemerkt haben, dass bei einer solchen Veranstaltung die Community eingebunden und auf dem Podium vertreten sein muss (und ein Verein aus Hamburg, der mit der HIV-Community wenig bis gar nichts zu tun haben möchte, zählt dabei nicht) hatte die Community diesmal einen Platz im Fachforum. Sie wurde gebeten zu drei Fragen ihre Antworten zu schicken, aus denen dann ein Video zusammengestellt wurde.Die Fragen und unsere Antworten dazu waren: Wofür setzen Sie sich derzeit ein?&#8211; Aufrechterhalten und Reaktivierung der Community nach über einem Jahr Pandemie und mehreren Lockdowns&#8211; Vernetzung von regionaler Selbsthilfe auf nationaler Ebene (AktHIV) Was wünschen Sie sich für Menschen mit HIV von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft?&#8211; Politik: dass das Ziel alle Bevölkerungsschichten bei der Prävention zu erreichen ins Auge gefasst wird&#8211; Wissenschaft: die Verträglichkeit von HIV-Medikamenten und PreP bei nicht-cis-männlichen Menschen und Kindern zu verbessern&#8211; Gesellschaft: das Menschen sich mehr über HIV unterhalten, auch wenn sie selbst nicht HIVpositiv sind und das Unterhaltungen wie bei jeder anderen chronischen Krankheit sind (das &#8222;Sensationelle&#8220; der Krankheit soll verschwinden) Welche Angebote fehlen – was kann bei Prävention, Testung und Behandlung noch verbessert werden?&#8211; Geflüchteten und deren Versorgung&#8211; Prävention, Testung und Behandlung bei Gruppen mit intersektionaler Mehrfachbelastung die wir zurzeit noch am schwierigsten erreichen, um die Ziele 0-90-90-90 zu erreichen So war das Podium zwar nur wieder mit vermeintlichen Fachmenschen besetzt &#8211; ohne die wirklichen Fachmenschen im Leben mit HIV dazu zu holen, aber dies ist ein Anfang. Vielleicht ist im nächsten Jahr ein Menschen mit HIV auch auf dem Podium. Insgesamt war es ein interessantes Fachforum, an dessen Ende das Fazit stand, dass die Sars-CoV-2-Pandemie die Arbeit im Bereich HIV (professionell und aktivistisch) ziemlich beeinflusst, teils nicht nur hat still stehen, sondern auch Rückschritte hat machen lassen. Nun ist es aber wieder an der Zeit aktiv zu werden und weiter zu kämpfen. Dabei darf niemand vergessen und zurückgelassen werden. Nur so können wir die &#8222;0&#8220; erreichen. Direkt am 14. Juli 2021 waren wir zum &#8222;1. Fast Track City Workshop: 0-95-95-95&#8220; eingeladen. Hierzu hatte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung eingeladen &#8211; und zu der wir durch einen lieben, an uns denkenden Menschen hinzu geholt wurden. Auch hier ging es darum, wie die Ziele der Fast Track Cities &#8211; die ja die Ziele von UNAIDS sind &#8211; erreicht werden können. Die Beteiligten konnten nämlich feststellen, dass die Testbereitschaft der Menschen zurück ging. Deshalb wurde in verschiedenen Gruppen, die unterschiedliche Schwerpunkte und Zielgruppen hatten, darüber diskutiert, wie die Zahl der Testungen wieder gesteigert werden kann. Dabei ging es auch darum, wie die Testungen nicht nur noch niedrigschwelliger gemacht werden könnten, sondern wie die Tests auch zu den Menschen kommen können. So würde der Schritt hin zur Testung, der viele Menschen vielleicht von der Testung abhält entfallen und so wäre die erste &#8222;95&#8220; wieder erreichbar. In dieser Diskussion merkten wir an, dass wir bei der berechtigten Diskussion, wie wir wieder zu mehr HIV-Tests kommen, nicht die &#8222;0&#8220; aus den Augen verlieren dürfen. Denn, so äußerten wir, die Angst bei einem positiven Testergebnis ausgegrenzt, diskriminiert und stigmatisiert zu werden könnte auch ein Grund dafür sein, dass Menschen sich nicht auf HIV testen lassen.In diesem Workshop wurde darauf nicht weiter eingegangen, sondern mehr über die Testung an sich diskutiert, aber wir bleiben dran! Wir werden diese Sichtweise immer wieder stattfinden. Denn am 24. und 25. September diesen Jahres findet im Roten Rathaus der &#8222;Fast Track City Summit&#8220; statt. Und aus diesem Workshop wurde eine Vorbereitungsgruppe dafür gebildet. Und über diese Gruppe bringen wir uns und unsere Sichtweise, die Diskussion über die Angst vor Diskriminierung und Stigmatisierung mit ein. Zu guter Letzt konnten wir dann noch vom 18. &#8211; 21. Juli am IAS2021 teilnehmen. Dieser fand zwar hauptsächlich digital statt, hatte sein Basecamp in diesem Jahr aber in Berlin. Und durch die Bemühung aus dem Vorstand und die Unterstützung der IAS-Verantwortlichen konnten wir zu zweit (kostenlos) an der gesamten Konferenz teilnehmen. Auch auf dem IAS2021 war die Sars-CoV-2-Pandemie immer wieder Thema &#8211; aus unserer Sicht auf einer HIV-Konferenz vielleicht zu viel. Trotzdem ging es in den mannigfaltigen Veranstaltungen um viele Aspekte des HI-Virus und dem Leben damit. Zwar ist der IAS eine wissenschaftliche Konferenz, es gab aber auch für uns einige interessante Aspekte und Einblicke.Alle hier wiederzugeben ist nicht möglich. Aber ein paar Stichpunkte, um einen kleinen Eindruck zu bekommen: 40 Jahre nach dem ersten wissenschaftlichen Report über HIV / Aids fehlt in weiten Teilen am politischen Willen im Kampf gegen die Verbreitung von HIV. Wäre der Willen und das Bestreben der Politik mehr, würden Gelder wir in die Sars-CoV-2-Pandemie auch in die HIV-Pandemie gesteckt werden, hätten wir jetzt (durch unter anderem den Schutz durch Therapie / die Nichtübertragbarkeit und die PrEP) die Chance die HIV-Pandemie zu beenden. Diese Chance sollte genutzt werden. Dazu müssen wir lauter werden! Nachdem Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 in kurzer Zeit gefunden wurde ist es an der Zeit, hier auch intensiver bezüglich HIV zu forschen. Die Sars-CoV-2-Pandemie hat Ungleichheiten (insbesondere in der medizinischen Versorgung) noch einmal deutlich vor Augen geführt. Nun muss daraus der Kampf gegen diese Ungleichheit resultieren. Und dies kann bei Pandemien nur durch ein globales Denken geschehen. Im Schatten der Sars-CoV-2-Pandemie sind HIV und Aids &#8222;liegen geblieben&#8220; &#8211; sozial und im Gesundheitssystem. Erfolge im Bereich HIV haben teilweise einen Schritt zurück gemacht. Dies darf nicht sein. Deswegen ist es an der Zeit sich wieder adäquat und in Gänze im Bereich HIV und Aids zu engagieren und den Kampf weiter zu führen. Lücken im Gesundheitssystem wurden in den letzten 1,5 Jahren deutlich. Die Anfälligkeit und Fragilität wurden aufgezeigt. Hier muss investiert werden. Denn ein funktionierendes Gesundheitssystem ist der Schlüssel für Gesundheit. Und Investitionen in das Gesundheitssystem sind Investitionen in die Gesundheit und dadurch in die Menschen. Gesundheit (und die dazugehörige Behandlung) ist ein Menschenrecht. Die HIV-Pandemie darf nie zu einer vergessenen Pandemie werden. Deswegen müssen den Zahlen und Statistiken Namen und Gesichter gegeben werden. Der Kampf gegen die Verbreitung von HIV muss global gedacht werden. Zwar müssen Prävention und Information den Ländern und Regionen, den Zielgruppen entsprechend angepasst werden. Aber die Basics in diesem Kampf sind die gleichen. Insbesondere die drei Säulen des Safer Sex (Kondom, Schutz durch Therapie und PrEP) müssen weiter verbreitet werden, da es immer noch Länder gibt, in denen unter Safer Sex allein die Benutzung des Kondoms gesehen wird. Die UNAIDS-Ziele 95-95-95 müssen in allen Populationen erreicht werden. Dabei stellen die Ziele je nach Land und Region unterschiedliche Herausforderungen. Die Behandlung von Menschen mit HIV und PrEP-User*innen muss vereinfacht und niedrigschwelliger werden. Dazu braucht es mehr Testungen, mehr Verschreibungen der PrEP und mehr Service in der ART-Behandlung. Idealerweise sollte dies alles unter einem Dach sein. Diskriminierung und Stigmatisierung muss auch im Gesundheitssystem abgebaut werden. Dies fängt bei der Ausbildung der Fachkräfte im Gesundheitssystem an. Dazu gehört auch die Behandlung von Trans-Menschen, die oft noch sehr diskriminierend behandelt werden. Im Kampf gegen die gesellschaftliche Diskriminierung und Stigmatisierung müssen die Politik und die Justiz aktiv werden. Hier bedarf es auch gesetzlicher Anpassungen und Schutz. Und wir brauchen Solidarität. In allen Bereichen von HIV und Aids MUSS die Community einbezogen werden! Was leider auffiel ist, dass sich auf dem IAS hauptsächlich Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen, vereinzelt Vertreter*innen von Projekten ausgetauscht und miteinander diskutiert haben. Ja, es ist schließlich eine wissenschaftliche Konferenz. Aber wenn über das Leben mit HIV, von Diskriminierung und Stigmatisierung, von der Behandlung der Menschen mit HIV gesprochen wird, dürfen diese Menschen nicht außen vor gelassen werden. Viel zu selten, aus unserer Sicht, kamen Menschen mit HIV (ohne Funktionär*in zu sein) selbst zu Wort.Nothing about us without us! Zum Schmunzeln brachte immer wieder die Begrüßung der Teilnehmenden, die oftmals aus &#8222;good morning, good afternoon and good night&#8220; bestand. Denn saßen wir in Deutschland tagsüber in den Sessions, war es bei vielen Teilnehmenden entweder sehr früh morgens oder auch tief in der Nacht.Nichtsdestotrotz war es eine interessante Konferenz. Und sie hat wieder sehr deutlich gezeigt: Es liegt noch viel Arbeit vor uns!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>von Christoph Schaal-Breite</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf vieles mussten wir in den letzten Monaten verzichten. Vieles ist ausgefallen. Community und Aktivismus waren nicht möglich wie bisher. Trotzdem haben wir versucht Gesicht zu zeigen, uns einzubringen. Und dies natürlich auch auf größerer Ebene. So haben wir in den letzten Wochen gleich an drei Fachtreffen teilgenommen, von denen wir euch heute kurz berichten möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begonnen hat es am <strong>13. Juli 2021</strong> mit dem<strong> Fachforum Gesundheit</strong> des Tagesspiegel. In diesem Jahr unter dem Titel <strong>&#8222;Post-Corona: Paradigmenwechsel in der HIV-Politik?&#8220;</strong>. Vertreter*innen aus Ärzteschaft, Forschung und Aidshilfen kamen in diesem Jahr zum vierten Mal auf Einladung des Tagesspiegel zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant war der Vergleich der HIV- und der Sars-CoV-2-Pandemie von Prof. Dr. H. Streeck, den wir hier vereinfacht darstellen wollen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="960" height="289" data-attachment-id="4978" data-permalink="https://proplusberlin.com/von-fachforen-und-konferenzen/bildschirmfoto-2021-08-08-um-17-04-28/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Bildschirmfoto-2021-08-08-um-17.04.28.png?fit=1522%2C458&amp;ssl=1" data-orig-size="1522,458" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Bildschirmfoto-2021-08-08-um-17.04.28" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Bildschirmfoto-2021-08-08-um-17.04.28.png?fit=960%2C289&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Bildschirmfoto-2021-08-08-um-17.04.28.png?resize=960%2C289&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4978" srcset="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Bildschirmfoto-2021-08-08-um-17.04.28.png?resize=1024%2C308&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Bildschirmfoto-2021-08-08-um-17.04.28.png?resize=300%2C90&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Bildschirmfoto-2021-08-08-um-17.04.28.png?resize=768%2C231&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Bildschirmfoto-2021-08-08-um-17.04.28.png?resize=1160%2C349&amp;ssl=1 1160w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Bildschirmfoto-2021-08-08-um-17.04.28.png?w=1522&amp;ssl=1 1522w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Streeck zog auch in Bezug auf die Impfstoffe einen kleinen Vergleich. Haben es bei Sars-CoV-2 in wenigen Monaten acht von 30 Impfstoffe (die es bis in die letzte Testphase geschafft haben) zur Zulassung gebracht, haben wir bezüglich HIV nach über 35 Jahren keinen einzigen zugelassenen Impfstoff. Und hier haben es nur acht Impfstoffe bis in die letzte Testphase geschafft. Hier sieht Prof. Dr. Streeck, wie auch alle anderen Teilnehmenden nicht nur noch Potential, sondern auch Handlungsbedarf.<br>Dabei konnte die Frage, ob es um einen Impfstoff zur Heilung von Menschen mit HIV oder einen Impfstoff analog zur PrEP geht nur am Rande aufgeworfen, aber nicht diskutiert werden. Dabei ist die Frage, ob es ein &#8222;oder&#8220; geben muss. Wären nicht beide Impfstoffe sinnvoll und erstrebenswert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, wieso es bezüglich HIV noch keinen Impfstoff gibt, hatte Prof. Dr. Streeck eine sehr simple Antwort: Weil der politische Wille fehle. Vieles wäre denkbar und möglich, dafür wird dieser politische Wille aber benötigt. Und wir sehen es ja sehr deutlich: War ein Impfstoff gegen Sars-CoV-2 im Interesse der Politik und wurde deswegen mit vorangetrieben, scheint HIV für die Politik kein Thema mehr zu sein und ein Antreiben UND Unterstützen der Wissenschaft und Forschung nicht erstrebenswert.<br>Hier scheint es also mal wieder an der Community und uns Aktivist*innen zu liegen Wissenschaft und Forschung zu unterstützen (denn Wissenschaftler*innen forschen ja weiter) und die dazugehören Mittel der Politik abzunötigen. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Mittel und Ressourcen, sondern auch um die rechtlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen &#8211; wozu auch der Kampf gegen Diskriminierung und Stigmatisierung gehört.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="960" height="578" data-attachment-id="4981" data-permalink="https://proplusberlin.com/von-fachforen-und-konferenzen/treatment-cascade_2020_en_1365x823px/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/treatment-cascade_2020_en_1365x823px.png?fit=1365%2C823&amp;ssl=1" data-orig-size="1365,823" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="treatment-cascade_2020_en_1365x823px" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/treatment-cascade_2020_en_1365x823px.png?fit=960%2C578&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/treatment-cascade_2020_en_1365x823px.png?resize=960%2C578&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4981" srcset="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/treatment-cascade_2020_en_1365x823px.png?resize=1024%2C617&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/treatment-cascade_2020_en_1365x823px.png?resize=300%2C181&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/treatment-cascade_2020_en_1365x823px.png?resize=768%2C463&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/treatment-cascade_2020_en_1365x823px.png?resize=1160%2C699&amp;ssl=1 1160w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/treatment-cascade_2020_en_1365x823px.png?w=1365&amp;ssl=1 1365w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Großen Raum nahm die Diskussion über UNAIDS Fast-Track-City-Ziele ein.<br>Die Ziele für 2020 von 90-90-90 wurden nur in Teilen erreicht. Berlin, als eine der Fast-Track-Citys, liegt aktuell bei 88-97-96, wobei die 88 stagniert. Und wenn dies so bleibt, ist die nächste Stufe für 2030 von 95-95-95 nur schwer zu erreichen. Bezüglich der &#8222;0&#8220; wurde kaum gesprochen, es wurde aber deutlich, dass wir hier noch sehr weit vom Ziel entfernt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus unserer Sicht ist die Arbeit zum Erreichen der &#8222;0&#8220; aber Voraussetzung, um die anderen UNAIDS-Ziele zu erreichen. Solange die Menschen noch immer die veralteten Bilder von Menschen mit HIV im Kopf haben und sie bei einer möglichen Infektion mit HIV bzw. dessen Diagnose Angst vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Stigmatisierung haben wird es immer wieder Menschen geben, die sich nicht testen lassen werden. Und dadurch wird es schwierig die ersten 95 zu erreichen.<br>Deswegen sind wir der Meinung, dass der Kampf gegen Diskrimierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV erstes Ziel sein muss, das erreicht werden muss. Nur so können wir erreichen, dass sich 95% der Menschen mit HIV auch testen lassen. Leider konnten wir dies beim Fachforum nicht anmerken, da dieses nur als Livestream stattgefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auf anderer Ebene konnten wir uns aber beim Fachforum mit einbringen.<br>Nachdem wir in den letzten Jahren nach den Fachforen immer wieder angemerkt haben, dass bei einer solchen Veranstaltung die Community eingebunden und auf dem Podium vertreten sein muss (und ein Verein aus Hamburg, der mit der HIV-Community wenig bis gar nichts zu tun haben möchte, zählt dabei nicht) hatte die Community diesmal einen Platz im Fachforum. Sie wurde gebeten zu drei Fragen ihre Antworten zu schicken, aus denen dann ein Video zusammengestellt wurde.<br>Die Fragen und unsere Antworten dazu waren:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wofür setzen Sie sich derzeit ein?<br>&#8211; Aufrechterhalten und Reaktivierung der Community nach über einem Jahr Pandemie und mehreren Lockdowns<br>&#8211; Vernetzung von regionaler Selbsthilfe auf nationaler Ebene (AktHIV)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wünschen Sie sich für Menschen mit HIV von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft?<br>&#8211; Politik: dass das Ziel alle Bevölkerungsschichten bei der Prävention zu erreichen ins Auge gefasst wird<br>&#8211; Wissenschaft: die Verträglichkeit von HIV-Medikamenten und PreP bei nicht-cis-männlichen Menschen und Kindern zu verbessern<br>&#8211; Gesellschaft: das Menschen sich mehr über HIV unterhalten, auch wenn sie selbst nicht HIVpositiv sind und das Unterhaltungen wie bei jeder anderen chronischen Krankheit sind (das &#8222;Sensationelle&#8220; der Krankheit soll verschwinden)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Angebote fehlen – was kann bei Prävention, Testung und Behandlung noch verbessert werden?<br>&#8211; Geflüchteten und deren Versorgung<br>&#8211; Prävention, Testung und Behandlung bei Gruppen mit intersektionaler Mehrfachbelastung die wir zurzeit noch am schwierigsten erreichen, um die Ziele 0-90-90-90 zu erreichen</p>



<p class="wp-block-paragraph">So war das Podium zwar nur wieder mit vermeintlichen Fachmenschen besetzt &#8211; ohne die wirklichen Fachmenschen im Leben mit HIV dazu zu holen, aber dies ist ein Anfang. Vielleicht ist im nächsten Jahr ein Menschen mit HIV auch auf dem Podium.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt war es ein interessantes Fachforum, an dessen Ende das Fazit stand, dass die Sars-CoV-2-Pandemie die Arbeit im Bereich HIV (professionell und aktivistisch) ziemlich beeinflusst, teils nicht nur hat still stehen, sondern auch Rückschritte hat machen lassen. Nun ist es aber wieder an der Zeit aktiv zu werden und weiter zu kämpfen. Dabei darf niemand vergessen und zurückgelassen werden. Nur so können wir die &#8222;0&#8220; erreichen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="279" height="181" data-attachment-id="4984" data-permalink="https://proplusberlin.com/von-fachforen-und-konferenzen/unknown-1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Unknown-1.png?fit=279%2C181&amp;ssl=1" data-orig-size="279,181" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Unknown-1" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Unknown-1.png?fit=279%2C181&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Unknown-1.png?resize=279%2C181&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4984"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt am<strong> 14. Juli 2021 </strong>waren wir zum <strong>&#8222;1. Fast Track City Workshop: 0-95-95-95&#8220;</strong> eingeladen. Hierzu hatte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung eingeladen &#8211; und zu der wir durch einen lieben, an uns denkenden Menschen hinzu geholt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier ging es darum, wie die Ziele der Fast Track Cities &#8211; die ja die Ziele von UNAIDS sind &#8211; erreicht werden können. Die Beteiligten konnten nämlich feststellen, dass die Testbereitschaft der Menschen zurück ging. Deshalb wurde in verschiedenen Gruppen, die unterschiedliche Schwerpunkte und Zielgruppen hatten, darüber diskutiert, wie die Zahl der Testungen wieder gesteigert werden kann. Dabei ging es auch darum, wie die Testungen nicht nur noch niedrigschwelliger gemacht werden könnten, sondern wie die Tests auch zu den Menschen kommen können. So würde der Schritt hin zur Testung, der viele Menschen vielleicht von der Testung abhält entfallen und so wäre die erste &#8222;95&#8220; wieder erreichbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Diskussion merkten wir an, dass wir bei der berechtigten Diskussion, wie wir wieder zu mehr HIV-Tests kommen, nicht die &#8222;0&#8220; aus den Augen verlieren dürfen. Denn, so äußerten wir, die Angst bei einem positiven Testergebnis ausgegrenzt, diskriminiert und stigmatisiert zu werden könnte auch ein Grund dafür sein, dass Menschen sich nicht auf HIV testen lassen.<br>In diesem Workshop wurde darauf nicht weiter eingegangen, sondern mehr über die Testung an sich diskutiert, aber wir bleiben dran! Wir werden diese Sichtweise immer wieder stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn am 24. und 25. September diesen Jahres findet im Roten Rathaus der &#8222;Fast Track City Summit&#8220; statt. Und aus diesem Workshop wurde eine Vorbereitungsgruppe dafür gebildet. Und über diese Gruppe bringen wir uns und unsere Sichtweise, die Diskussion über die Angst vor Diskriminierung und Stigmatisierung mit ein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="4987" data-permalink="https://proplusberlin.com/von-fachforen-und-konferenzen/unknownee/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Unknownee.png?fit=280%2C180&amp;ssl=1" data-orig-size="280,180" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Unknownee" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Unknownee.png?fit=280%2C180&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/08/Unknownee.png?resize=357%2C230&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4987" width="357" height="230"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zu guter Letzt konnten wir dann noch vom <strong>18. &#8211; 21. Juli </strong>am <strong>IAS2021</strong> teilnehmen. Dieser fand zwar hauptsächlich digital statt, hatte sein Basecamp in diesem Jahr aber in Berlin. Und durch die Bemühung aus dem Vorstand und die Unterstützung der IAS-Verantwortlichen konnten wir zu zweit (kostenlos) an der gesamten Konferenz teilnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch auf dem IAS2021 war die Sars-CoV-2-Pandemie immer wieder Thema &#8211; aus unserer Sicht auf einer HIV-Konferenz vielleicht zu viel. Trotzdem ging es in den mannigfaltigen Veranstaltungen um viele Aspekte des HI-Virus und dem Leben damit. Zwar ist der IAS eine wissenschaftliche Konferenz, es gab aber auch für uns einige interessante Aspekte und Einblicke.<br>Alle hier wiederzugeben ist nicht möglich. Aber ein paar Stichpunkte, um einen kleinen Eindruck zu bekommen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>40 Jahre nach dem ersten wissenschaftlichen Report über HIV / Aids fehlt in weiten Teilen am politischen Willen im Kampf gegen die Verbreitung von HIV. Wäre der Willen und das Bestreben der Politik mehr, würden Gelder wir in die Sars-CoV-2-Pandemie auch in die HIV-Pandemie gesteckt werden, hätten wir jetzt (durch unter anderem den Schutz durch Therapie / die Nichtübertragbarkeit und die PrEP) die Chance die HIV-Pandemie zu beenden. Diese Chance sollte genutzt werden. Dazu müssen wir lauter werden!</li><li>Nachdem Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 in kurzer Zeit gefunden wurde ist es an der Zeit, hier auch intensiver bezüglich HIV zu forschen.</li><li>Die Sars-CoV-2-Pandemie hat Ungleichheiten (insbesondere in der medizinischen Versorgung) noch einmal deutlich vor Augen geführt. Nun muss daraus der Kampf gegen diese Ungleichheit resultieren. Und dies kann bei Pandemien nur durch ein globales Denken geschehen.</li><li>Im Schatten der Sars-CoV-2-Pandemie sind HIV und Aids &#8222;liegen geblieben&#8220; &#8211; sozial und im Gesundheitssystem. Erfolge im Bereich HIV haben teilweise einen Schritt zurück gemacht. Dies darf nicht sein. Deswegen ist es an der Zeit sich wieder adäquat und in Gänze im Bereich HIV und Aids zu engagieren und den Kampf weiter zu führen.</li><li>Lücken im Gesundheitssystem wurden in den letzten 1,5 Jahren deutlich. Die Anfälligkeit und Fragilität wurden aufgezeigt. Hier muss investiert werden. Denn ein funktionierendes Gesundheitssystem ist der Schlüssel für Gesundheit. Und Investitionen in das Gesundheitssystem sind Investitionen in die Gesundheit und dadurch in die Menschen. Gesundheit (und die dazugehörige Behandlung) ist ein Menschenrecht.</li><li>Die HIV-Pandemie darf nie zu einer vergessenen Pandemie werden. Deswegen müssen den Zahlen und Statistiken Namen und Gesichter gegeben werden.</li><li>Der Kampf gegen die Verbreitung von HIV muss global gedacht werden. Zwar müssen Prävention und Information den Ländern und Regionen, den Zielgruppen entsprechend angepasst werden. Aber die Basics in diesem Kampf sind die gleichen. Insbesondere die drei Säulen des Safer Sex (Kondom, Schutz durch Therapie und PrEP) müssen weiter verbreitet werden, da es immer noch Länder gibt, in denen unter Safer Sex allein die Benutzung des Kondoms gesehen wird.</li><li>Die UNAIDS-Ziele 95-95-95 müssen in allen Populationen erreicht werden. Dabei stellen die Ziele je nach Land und Region unterschiedliche Herausforderungen.</li><li>Die Behandlung von Menschen mit HIV und PrEP-User*innen muss vereinfacht und niedrigschwelliger werden. Dazu braucht es mehr Testungen, mehr Verschreibungen der PrEP und mehr Service in der ART-Behandlung. Idealerweise sollte dies alles unter einem Dach sein.</li><li>Diskriminierung und Stigmatisierung muss auch im Gesundheitssystem abgebaut werden. Dies fängt bei der Ausbildung der Fachkräfte im Gesundheitssystem an. Dazu gehört auch die Behandlung von Trans-Menschen, die oft noch sehr diskriminierend behandelt werden.</li><li>Im Kampf gegen die gesellschaftliche Diskriminierung und Stigmatisierung müssen die Politik und die Justiz aktiv werden. Hier bedarf es auch gesetzlicher Anpassungen und Schutz. Und wir brauchen Solidarität.</li><li>In allen Bereichen von HIV und Aids MUSS die Community einbezogen werden!</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Was leider auffiel ist, dass sich auf dem IAS hauptsächlich Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen, vereinzelt Vertreter*innen von Projekten ausgetauscht und miteinander diskutiert haben. Ja, es ist schließlich eine wissenschaftliche Konferenz. Aber wenn über das Leben mit HIV, von Diskriminierung und Stigmatisierung, von der Behandlung der Menschen mit HIV gesprochen wird, dürfen diese Menschen nicht außen vor gelassen werden. Viel zu selten, aus unserer Sicht, kamen Menschen mit HIV (ohne Funktionär*in zu sein) selbst zu Wort.<br>Nothing about us without us!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schmunzeln brachte immer wieder die Begrüßung der Teilnehmenden, die oftmals aus &#8222;good morning, good afternoon and good night&#8220; bestand. Denn saßen wir in Deutschland tagsüber in den Sessions, war es bei vielen Teilnehmenden entweder sehr früh morgens oder auch tief in der Nacht.<br>Nichtsdestotrotz war es eine interessante Konferenz. Und sie hat wieder sehr deutlich gezeigt: Es liegt noch viel Arbeit vor uns!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="960" height="192" data-attachment-id="4953" data-permalink="https://proplusberlin.com/4949-2/colorful-heads-panorama-banner-community-team/" data-orig-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453-scaled.jpeg?fit=2560%2C512&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,512" data-comments-opened="0" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Daniel Berkmann - stock.adobe.com&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1553677658&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;\u00a9Daniel Berkmann - stock.adobe.com&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Colorful heads panorama banner community team&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Colorful heads panorama banner community team" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453-scaled.jpeg?fit=960%2C192&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453.jpeg?resize=960%2C192&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4953" srcset="https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453-scaled.jpeg?resize=1024%2C205&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453-scaled.jpeg?resize=300%2C60&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453-scaled.jpeg?resize=768%2C154&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453-scaled.jpeg?resize=1536%2C307&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453-scaled.jpeg?resize=2048%2C410&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453-scaled.jpeg?resize=1160%2C232&amp;ssl=1 1160w, https://i0.wp.com/proplusberlin.com/wp-content/uploads/2021/07/AdobeStock_257890453-scaled.jpeg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>
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